Was bedeutet PSD?

Das sogenannte PSD-Format (Dateikürzel .psd) steht für Photoshop Document – also für eine Datei, die in Adobe Photoshop oder Photoshop Elements erzeugt wurde. Verfügt man über diese Programme, hat das Format den Vorteil, dass es beim Abspeichern wesentlich mehr Bildinformationen übernimmt als etwa komprimierte Formate wie das jpeg. Dabei bleibt ein PSD sowohl für Mac- als auch Windows-Nutzer der Adobe Software bearbeitbar. Allerdings: zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme sind allerdings nicht in der Lage, PSD-Dateien zu öffnen. Zumindest eine Vollversion von Corel ist in der Regel erforderlich, wobei dennoch fehlerhafte Interpretationen nicht ausschließbar sind. Problemlos übernommen werden PSD-Dateien aber von Programmen von Macromedia, auch Import in eigene Bildarchive von 3D – Programmen wie Bryce zumindest zur Nutzung als 2D-Objekt ist möglich. Vorteil des PSD-Formats ist, dass es jederzeit für weniger anspruchsvolle Nutzung wie Veröffentlichung von Bildern im Internet mit geringer Auflösung, aber auch für Einsatzzwecke der Bilder in Printmedien nachbearbeitet und in andere Dateiformate wie jpeg umgewandelt werden kann, wobei pixelgenaue Bildformatierungen ohne beträchtliche Qualitätsverluste möglich sind.

Was ist ein Provider?

Vom einem Provider spricht man in der Telekommunikation, ebenso wie im Bereich der Internetdienstleistungen. Aber auch in der Logistik gibt es den Begriff, jedoch nicht so häufig wie in den zuvor genannten Sparten. Ein Provider, bzw. auch Service Provider genannt, stellt verschiedene Dienste seinem Kunden zur Verfügung. Im Bereich der Telekommunikation, des Mobilfunks und auch im Bereich der Internetdienstleistungen verkaufen die Service Provider die einzelnen Leistungen an den Endkunden und zwar gemäß einer vorab kalkulierten Tarifstruktur. So ist zum Beispiel die deutsche Telekom Anbieter für die Sparten Festnetz, Internet und Mobilfunk und kann so dem Kunden kombinierte, aber auch Einzeltarife anbieten und so die Dienstleistung des Telefonierens, oder auch des Im-Internet-Surfens dem Endkunden zur Verfügung stellen. Kurz zusammengefasst: Wann immer man zu einem Telefon greift, oder sich ins Internet einwählt nutzt man die von einem Provider bereit gestellten und realisierten Dienste.

Was ist Powerpoint?

Powerpoint ist ein Programm von Microsoft zum Entwurf und Abspielen von Bildschirmpräsentationen. Die Präsentation wird beim Vortrag normalerweise mit einem Beamer, der an einen tragbaren PC angeschlossen wird, an die Wand projiziert. Das Umschalten zwischen den einzelnen Powerpoint-Folien geschieht durch einen Mausklick oder die Betätigung der Pfeiltasten auf der Tastatur.

Die Vorteile von Powerpoint-Präsentationen sind die einfache Gestaltung der Seiten durch Nutzung vorgefertigter Layouts, die Möglichkeit zur kurzfristigen Änderung (wenn kurz vor der Präsentation noch Fehler entdeckt werden) und die Einbindung von multimedialen Objekten (z.B. Bildern, Audiosequenzen oder kleinen Filmen). Zudem kann eine automatische Rechtschreibprüfung durchgeführt werden. Auch der Export der Präsentation in ein anderes Dateiformat, wie z.B. PDF, ist möglich.

Neben dem Programm von Microsoft, das in das kostenpflichtige Office-Paket integriert ist, gibt es noch die kostenlose Software OpenOffice Impress, die einen ähnlichen Funktionsumfang bietet.

Was ist ein Posting?

Ein Posting ist eine virtuelle Mitteilung eines Users innerhalb eines Forums oder einer Newsgroup, zum Beispiel bei einer online geführten Diskussion zu einem bestimmten Thema. Aufgebaut sind Postings ähnlich wie E-Mails, es gibt eine Überschrift, den Inhalt und das gesamte Posting kann durch eine persönliche Signatur, die immer am Ende eines Postings angezeigt wird, zum Beispiel mit einem Bild oder einem Spruch, abgeschlossen werden. Da diese Mitteilung von fast Jedem gelesen werden kann, kann auch so gut wie Jeder beliebig darauf antworten, in Foren wird jedoch eine zuvorige Registrierung vorausgesetzt.

Was ist ein Polygon?

In einer Computergrafik bestehen dreidimensionale Figuren aus einer Vielzahl kleiner Polygone (Vielecke). Meistens sind dies Dreiecke, da diese am einfachsten (und schnellsten) zu berechnen sind. Das Polygon wird durch einen dreidimensionalen Vektor mit den Raumkoordinaten x, y und z beschrieben. Es leuchtet ein, dass eine Figur, die aus vielen kleinen Polygonen zusammengesetzt ist, realistischer erscheint als eine Figur die mit wenigen großen Polygonen auskommt. Viele Polygone bedeuten aber auch mehr Rechenleistung, was man daran erkennt dass ein Computerspiel immer langsamer wird je höher man die Auflösung einstellt.

Was bedeutet PNG?

Das Kürzel PNG, ist stellvertretend für den Ausdruck Portable Network Graphics, engl. für portierbare Netzwerkgrafiken und beschreibt ein Dateiformat, welches für Grafiken, speziell für Rastergrafiken verwendet wird. Eigentlich wurde dieses Grafikformat mit der Absicht entwickelt, der Nachfolger des älteren und bis 2004 beständigen Formats GIF zu werden. Außerdem ist PNG weniger komplex als das Format TIFF und die Dateien werden im Gegensatz zum JPEG Format zusätzlich verlustfrei komprimiert abgespeichert.

Die besondere Komprimierung erreicht das Dateiformat PNG, durch einen speziellen Vorfilter. Dazu kommt, dass die Daten mit dem verlustlosen Deflate-Algorithmus komprimiert werden. Auffällig ist hierbei, dass diese Art der Dateikompression ihren Ursprung bei ZIP-Archiven und TIFF Dateien findet. Für den geringen Platzbedarf ist hierbei jedoch meist der Vorfilter verantwortlich, auch wenn es Programme gibt, welche PNG Bilder nicht vollwertig abspeichern können.

Was ist ein Plug-In?

Plug-in kommt vom englischen ‚to plug in‘; auf deutsch „einstöpseln, anschließen“. Plug-in bezeichnet ein Programm, das in eine andere Software „eingeklinkt“ wird. Der Nutzen von Plug-ins: eine Software kann auf gewachsene Bedürfnisse des Marktes oder von anderen Softwareherstellern erweitert werden. Definierte Programm-Schnittstellen sind dafür die Voraussetzung. Bekannte Beispiele sind der Flash Player für Webbrowser oder Spamschutz-Module für Content-Management Systeme. Werden Plug-in und Add-on unterschieden, liegt der Unterschied meist darin, dass ein Plug-in ein eigenständiges Programm ist, das Add-on aber nicht. Der normale Sprachgebrauch verwendet beide Begriffe synonym.

Was bedeutet Plug and Play?

Plug and Play wurde von den Firmen Intel und Microsoft entwickelt und soll dem Anwender ermöglichen, neue Hardware vereinfachter in den PC einzubauen. Am Beispiel bei Steckkarten funktioniert Plug and Play so, das nach dem Einbau und dem Hochfahren des PCs, das Betriebssystem die neue Hardware automatisch erkennt und die erforderlichen Treiber installiert. Nur leider funktioniert das System in der Praxis nicht immer und der Nutzer muss trotzdem die erforderlichen Treiber manuell installieren, da manche PCI-Steckkarten vom System nicht erkannt werden.

Was ist ein Pixel?

Ein Pixel (Bildpunkt) ist die kleinste Einheit einer Computergrafik. Die Anzahl der Pixel in einer Grafik bestimmt die Auflösung. Je höher die Auflösung bei gleicher Bildgröße ist, desto mehr Pixel enthält das Bild. Es enthält dann mehr Informationen und wirkt natürlicher. Bei einem Bild mit wenigen Pixeln erkennt man die einzelnen Pixel, die die Form von kleinen quadratischen Kästchen haben. Man spricht dann davon, dass ein Bild „verpixelt“ aussieht.

Computerintern besteht ein Pixel aus drei Werten, die die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) wiedergeben. Durch die Mischung dieser drei Grundfarben lassen sich alle Farben darstellen. Bei einer Farbtiefe von 8 Bit pro Farbe (das entspricht 256 möglichen Helligkeitsstufen) können insgesamt ca. 16,7 Millionen Farben dargestellt werden. Bei dieser Farbtiefe kann das menschliche Auge die Unterschiede zwischen den Farbstufen nicht mehr wahrnehmen, weshalb man bei dieser Farbanzahl auch von True Color spricht.