Was ist ein Webkatalog?

Ein Webkatalog ist eine in Kategorien unterteilte Übersicht die nach Themengebieten geordnet ist. Ein Webkatalog wird auch oft als Webverzeichnis benannt. In vielen Fällen haben Webkataloge eine Suchfunktion integriert so dass der Benutzer schnell die gewünschten Ergebnisse angezeigt bekommt. Große und bekannte Webkataloge besitzen auch eine weiterentwickelte Suchfunktion bei der man bestimmte Optionen aktivieren oder deaktivieren kann. Wie bei einem Webverzeichnis gibt es viele Webkataloge, allerdings sind viele mit lästiger Werbung bestückt was den Besucher eines Kataloges eher abschreckt.

Regeln beim Eintragen in Webkataloge

  • Der Titel der Webseite sollte immer den Firmennamen enthalten und keine Aufzählung von Keywords beinhalten.
  • Der Titel sollte nicht die URL der eingetragenen Seite enthalten.
  • Verwenden Sie bei der Beschreibung Ihrer Webseite bei jedem Eintrag unterschiedliche Beschreibungen. So mühselig das Verfassen verschiedener einzigartiger Texte auch ist, die Belohnung folgt auf dem Fuß. Wenn Sie sich in 100 Kataloge eintragen, schreiben Sie hundert individuelle Texte.
  • Beschreiben Ihre Webseite sachlich und vermeiden Sie den Einsatz von Superlativen oder marktschreierische Texte wie z.B: 1A-Produkte, Top Preise, Professionelle, die besten, günstigsten Preise, etc. Vermeiden Sie Wörter wie Ihre, wir sind, wir bieten, etc. Bedenken Sie immer, das der Besucher eines Webverzeichnisse oder Kataloges sich nicht auf Ihrer Webseite befindet.
  • Ein „Herzlich willkommen…“ in der Beschreibung oder im Titel einer Webseite sollte man unbedingt vermeiden.
  • Schreiben Sie ganze und verständliche Sätze, verzichten Sie auf das reine Aufzählen von Schlüsselwörtern.
  • Geben Sie immer eine existierende E-Mail Adresse an, ansonsten können Sie sich sicher sein das Ihr Eintrag sofort abgelehnt wird. Richten Sie sich ggfs. eine E-Mail Adresse mit dem Domainnamen der einzutragenden Webseite ein, die sie ausschließlich zum Eintragen in Webverzeichnisse und Webkataloge verwenden. Bei manchen Webverzeichnissen muss man händisch den Eintrag nach 3, 6, 9 oder 12 Monaten aktualisieren. Wird dieser Zeitpunkt verpasst, löscht der Webmaster in vielen Fällen den Eintrag. Deswegen sollten Sie auf Freemail E-Mail Adressen beim Eintragen verzichten.
  • Melden Sie keine reinen englischsprachigen Webseiten in deutschen Katalogen an, in 95% der Fälle wird der Eintrag nicht angenommen. Sollte die eingetragene Webseite auch in deutscher Sprache abrufbar sein, akzeptieren einige Webmaster den Eintrag und schalten diesen frei.
  • Melden Sie keine Seiten an die gegen geltendes Recht verstoßen.
  • Verwenden Sie keine illegale Techniken um Ihre Webseite nach in die Top Ten zu bringen (Hidden Text, Cloaking, Doorway Pages, etc). Werden solche Techniken erkannt, wird der Webmaster den Eintrag nicht freischalten.
  • Wählen Sie immer die Kategorie die am besten auf die eingetragene Webseite zutrifft.

Wenn Sie diese Regeln beim Eintragen beachten werden Sie eine wesentlich höhere Freischaltquote in Verzeichnissen und Katalogen erreichen.

Was bedeutet WAP?

WAP steht für Wireless Application Protocol, dessen Funktionen es ermöglichen, verschiedene Internetinhalte auf Organizer, Mobiltelefone oder Pager zu übertragen und darzustellen. WAP-Geräte haben meistens kleinere Displays und eine geringere Leistung als herkömmliche PCs. Bei der Schaffung von WAPs wurde auf die sparsame Nutzung von Energieressourcen geachtet. Dabei benutzt WAP das Datenformat WML, das nicht HTML-kompatibel ist. Mit WAP-fähigen Mobiltelefonen werden WML-Seiten abgerufen, die beispielsweise für die Übertragung von Verkehrsmeldungen, Nachrichten, Fahrpläne oder Lottozahlen konzipiert worden sind. Zum Erstellen einer SMS-Nachricht bei WAP-Geräten können höchstens 160 Zeichen benutzt werden. Eine WML-Seite umfasst dagegen bis zu 1 400 Zeichen. WAP ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation, zum Beispiel bei der Teilnahme an interaktiven Auktionen.

Was bedeutet W3C?

World Wide Web Consortium (W3C) nennt sich ein internationaler, nichtkommerzieller Zusammenschluss, mit dem Ziel Standards für das World Wide Web zu entwickeln.

Im W3C arbeiten Entwickler und Nutzer des World Wide Web gemeinsam mit fest angestellten Mitarbeitern daran, einheitliche Standards Protokolle und Richtlinien zu erarbeitet werden, die dem Web eine langfristige Fortentwicklung sichern. So soll der Datenaustausch mit Hilfe von Richtlinien, Spezifikationen und Software Tools, die plattformübergreifend miteinander zu kommunizieren können, umfassend möglich sein. Das W3C will dieses durch einheitliche Dateiformate oder Protokolle erreichen. Das W3C nennt dies “Web Interoperabilität”. Zu den vom W3C erarbeiteten Standards gehören unter anderem die Programmiersprachen: Hypertext Markup Language (HTML), Extensible Hypertext Markup Language (XHTML) und Extensible Markup Language (XML).

Gegründet haben das World Wide Web Consortium Tim Berners-Lee und andere Web-Entwickler. Tim Berners-Lee, der als Erfinder des Internets gilt, istWC3 Direktor seit dem Gründungsjahr 1994. Auf der ganzen Welt treten Organisationen aus verschiedenen Arbeitsgebieten dem W3C bei. Über 350 Mitglieder zählt das World Wide Web Consortium. Die Bekanntesten sind IBM, Google, Microsoft und die Mozilla Foundation, Hersteller des Browsers Firefox.

Ein weiteres Ziel des W3C ist es, die Entwicklung des World Wide Web zu einem sich selbst beschreibenden universellen Informationsnetz dem sogenannten semantischen Web voranzutreiben. Alle Menschen sollen hier blockadefrei Zugang haben. Das W3C ist ein öffentliches Forum und Ansprechpartner für die Entwickler und Nutzer von Web-basierten Technologien und gibt durch, Empfehlungen und Fragestellungen eine Orientierung bei der Entwicklung.

Was ist ein Verzeichnis?

Ein Verzeichnis im Internet ist eine Übersicht, welche zumeist nach einer bestimmten Struktur gegliedert ist und durch eine listenartige Anordnung schnell und gezielt Informationen wiedergeben kann. Ein solches Verzeichnis lässt sich oft auch unter dem Begriff Webkatalog oder auch Webverzeichnis finden. Häufig umfasst ein solches Verzeichnis eine bestimmte Sammlung von Adressen von Webseiten im World Wide Web, welche je nach Thema und Sparte einer Gliederung unterliegen. Dabei leisten Webkataloge das, was Bibliotheken für die Druckmedien übernehmen. Informationen werden gesammelt, gesichtet und anschließend katalogisiert. Zu den einzelnen Quellen zählen allerdings nicht nur ganze Websites, Gruppen, Foren oder Portale, sondern zusätzlich auch noch einige einzelne Dokumente und Datenbankeinträge.

Zum eigentlichen Nutzen der Bibliotheksfunktion bieten diese Verzeichnisse den Nutzern oft auch zusätzlichen Nutzen, welches das Internet mit sich bringt. Darunter fallen kurze Beschreibungen, Querverweise auf andere Webseiten und häufig auch eine zusätzlich erweiterte Suchfunktion.

Verzeichnisse und deren Wirkungsgrad

Verzeichnisse sind wichtige Anlaufstellen für Webseiten Betreiber und somit auch ein wichtiges Kriterium zum Bekanntmachen einer Homepage. Das wohl größte Verzeichnis ist DMOZ, auch bekannt unter dem Kürzel ODP (Open Directory Project), das von vielen freiwilligen Editoren gepflegt und betreut wird. Allerdings gibt es im Internet auch Verzeichnisse bei denen man sich eintragen sollte um den Popularitätsgrad der eigenen Homepage zu steigern. Ein Verzeichnis enthält Sammlungen von Linkverknüpfungen die in verschiedenen Kategorien unterteilt sind. Diese kategorisierten Verzeichnisse ermöglichen dem Nutzer das schnelle Finden von benötigten Informationen. Ein wichtiges Kriterium um eine Webseite bekannt zu machen ist das Eintragen in Verzeichnisse um damit die Popularität einer Webseite zu steigern. Durch die Erhöhung der Internet Popularität steigen auch automatisch die Besucherzahlen und auch bei dem entsprechenden Angebot auch die Umsätze. Das Eintragen in Verzeichnisse ist eine gute und kostengünstige, manchmal sogar kostenlose Werbemöglichkeit, um eine Webseite zu promoten. Die meisten Verzeichnisse werden von Hand gepflegt, damit soll eine höhere Qualität der Einträge sichergestellt werden. Weiterhin gibt es auch Themenverzeichnisse die nur Linkverweise zu einem bestimmten Thema beinhalten (wie z.B. Immobilien oder Reisen Verzeichnisse, etc.). Viele Verzeichnisse besitzen auch eine Suchmaske bei denen der Nutzer bestimmte Suchkriterien einstellen kann. Beim Eintragen in qualitativ hochwertige und bekannte Verzeichnisse sollte der Nutzer unbedingt die Aufnahmerichtlinien beachten. Vor allen Dingen sollte der Nutzer bei der Angabe des Titels und der Beschreibung der einzutragenden Webseiten keine Werbesprache verwenden. Einige Verzeichnisbetreiber machen in solchen Fällen einen Klick und der Eintrag ist gelöscht. Das Eintragen in ein Verzeichnis kann kostenlos oder mit Kosten verbunden sein. Einige Betreiber verlangen für die Aufnahme und das Freischalten einer Homepage einen Rückverweis (auch unter dem Namen Backlink bekannt) auf eine ihrer betriebenen Webseiten um deren Popularität zu steigern. Abschließend kann man sagen, dass das Eintragen in Verzeichnisse durchaus eine hilfreiche Alternative ist, um die eigene Internet Präsenz kostensparend zu bewerben.

Was ist ein User?

Als User wird der Benutzer eines Programms oder einer Internetseite (z.B. Benutzer eines Forums) bezeichnet. Meist findet das Wort User ihn so genannten Foren-Communitys eine häufige Verwendung. Aber auch Verwender eines Programms bezeichnet man weitläufig als User. Im Grunde ist das Wort User nichts anderes als das Wort Benutzer im Deutschen – sozusagen eine 1 zu 1 Übersetzung des Wortes. Es handelt sich um eine Anglizisme, also ein im Deutschen verwendetes englisches Wort. Sollte man einmal im Internet das Wort Benutzer, statt User, verwenden und dabei jene Anglizisme meinen, wird einen trotzdem jeder verstehen.

Was ist eine URL?

Die URL ist eine Abkürzung und steht für Uniform Resource Locator. Mit einer URL wird in der Regel im Internet eine Seite bzw. eine Webprojekt verknüpft. Meist wird eine URL sehr kurz und prägnant gewählt, so dass man sie sich gut merken kann. Dies ist wichtig, denn eine kurze und gut einprägbare URL ist schnell im Kopf gespeichert und kann auch genau so schnell wieder aufgerufen werden. Der Begriff URL wird schon sehr lange im Internet verwendet und jede Webseite verfügt über eine eigene URL, die meist auf verschiedenen Seiten veröffentlicht wird. Über diese URL kommt man dann auf die eigentliche Domain einer Internetseite. Die URL wird sehr oft in Foren oder auf artverwandten Internetseiten angezeigt und kann auch als Form der Werbung für die eigene Seite gelten. Die Beschreibung einer URL muss nicht unbedingt der originalen Domain entsprechen und kann vielseitig sein.

Was bedeutet Upload?

In der Informatik wird das Hochladen beziehungsweise Uploaden bezeichnet als ein Übertragen einer Dateikopie von einem lokalen Computer auf einen entfernten Computer. Im Internet wird der Upload, im Rahmen eines Uploads von Daten auch als upstream bezeichnet. Etwas unklar ist noch die Herkunft des Wortes Upload. Als Vorbild dient vermutlich das Bild eines Zielrechners, der zum Beispiel auf einem Berg steht und für alle Sichtbar ist. Die Daten sollen zu diesem Rechner hinaufgeschoben werden. Ein Upload kann über verschiedene Netzwerkprotokolle erfolgen, wie zum Beispiel über HTTP oder FTP. Das Gegenteil von Upload ist ein Download. Der Datenfluss fließt dann in die andere Richtung, also vom entfernten Computer zum lokalen Computer.

Was ist UMTS?

Universal Mobile Telecommunications System, auch bekannt unter der Abkürzung UMTS, ist neben GSM eine weitere Möglichkeit der Datenübertragung. UMTS überzeugt durch eine schnelle Übertragung der Daten und durch die Unabhängigkeit und Mobilität. Außerdem beinhaltet UMTS viele nützliche Anwendungen für den Nutzer. Beispielsweise ist es durch UMTS möglich eine Audio- und sogar eine Videotelefonie zu führen. Hinzu kommt noch, dass man per UMTS auch vollkommenen Internetzugang hat, somit ist man immer und überall auf dem neusten Stand. UMTS ist bei den Prepaid Anbietern schon weit verbreitet, so gut wie jeder Anbieter bietet einem die Möglichkeit einen Vertrag für das Nutzen von UMTS an.

Was ist ein Troll?

Jemand der in Diskussionsforen, Newsgroups, Chats oder Weblogs andere Personen ganz gezielt provoziert um weitere Reaktionen hervorzurufen. Solche Forenbeiträge werden auch als Troll-Postings bezeichnet. Das Ziel eines Trolls ist es eine Diskussion auszulösen ohne dass der Troll wirklich am Thema interessiert ist. Er möchte damit wütende Antworten provozieren oder eine Diskussion sabotieren.

Was bedeutet Traffic?

Alle digitalen Daten die innerhalb eines Computernetzwerkes übertragen werden, werden als „Traffic“ bezeichnet. Das so genannte Verkehrsvolumen wird in folgenden Größeneinheiten gemessen:

  • Kilobyte (KB) z.B. Sounddateien
  • Megabyte (MB) z.B. Bilddateien
  • Gigabyte (GB) z.B. mehrere zusammengepackte Dateien

Es ist zu beachten, dass jeder Up- und Download, jede E-Mail und alle aufgerufenen Internetseiten ein Datentransfervolumen haben und mit abgerechnet werden. Internetanbieter nutzen den Begriff Traffic oder auch Verkehrsvolumen oft als Abrechnungsgrundlage. Hierbei wird meist ein bestimmtes Grundvolumen zur Verfügung gestellt, zum Beispiel ein Datentransfervolumen von 1000 MB. Für dieses Grundvolumen zahlt der User einen festen Preis. Wenn der Nutzer dieses Grundvolumen übersteigt, erfolgt meist eine Abrechnung nach zusätzlich verbrauchten Einheiten.