World Wide Web Consortium (W3C) nennt sich ein internationaler, nichtkommerzieller Zusammenschluss, mit dem Ziel Standards für das World Wide Web zu entwickeln.
Im W3C arbeiten Entwickler und Nutzer des World Wide Web gemeinsam mit fest angestellten Mitarbeitern daran, einheitliche Standards Protokolle und Richtlinien zu erarbeitet werden, die dem Web eine langfristige Fortentwicklung sichern. So soll der Datenaustausch mit Hilfe von Richtlinien, Spezifikationen und Software Tools, die plattformübergreifend miteinander zu kommunizieren können, umfassend möglich sein. Das W3C will dieses durch einheitliche Dateiformate oder Protokolle erreichen. Das W3C nennt dies “Web Interoperabilität”. Zu den vom W3C erarbeiteten Standards gehören unter anderem die Programmiersprachen: Hypertext Markup Language (HTML), Extensible Hypertext Markup Language (XHTML) und Extensible Markup Language (XML).
Gegründet haben das World Wide Web Consortium Tim Berners-Lee und andere Web-Entwickler. Tim Berners-Lee, der als Erfinder des Internets gilt, istWC3 Direktor seit dem Gründungsjahr 1994. Auf der ganzen Welt treten Organisationen aus verschiedenen Arbeitsgebieten dem W3C bei. Über 350 Mitglieder zählt das World Wide Web Consortium. Die Bekanntesten sind IBM, Google, Microsoft und die Mozilla Foundation, Hersteller des Browsers Firefox.
Ein weiteres Ziel des W3C ist es, die Entwicklung des World Wide Web zu einem sich selbst beschreibenden universellen Informationsnetz dem sogenannten semantischen Web voranzutreiben. Alle Menschen sollen hier blockadefrei Zugang haben. Das W3C ist ein öffentliches Forum und Ansprechpartner für die Entwickler und Nutzer von Web-basierten Technologien und gibt durch, Empfehlungen und Fragestellungen eine Orientierung bei der Entwicklung.