Was ist eine Anisotrope Filterung?

Als „anisotrope Filterung“ (engl.: Anisotropic filtering) wird eine Methode bezeichnet, mit dessen Hilfe Texturen, die in einem flachen Winkel betrachtet werden, in hoher Qualität darzustellen. Ideal kann die anisotrope Filterung im Bereich der 3D-Darstellung eingesetzt werden, allg. bezieht sich diese Option jedoch auf verzerrte Texturen. Wird beispielsweise in einem Computerspiel eine Landschaft betrachtet, weist die Darstellung ohne anisotrope Filterung deutliche Verzerrungen auf. Diese entstehen, wenn ein Objekt aus flachem Winkel dargestellt werden soll, die Zu- und Anordnung der Pixel jedoch nicht korrekt bzw. ideal sind. Biliniar (eine Detailstufe) oder triliniar (zwei interpolierte Detailstufen) werden bei der Berechnung der Textur alle Polygone berücksichtigt, was dazu führt, dass die Darstellungsqualität deutlich steigt. Der Grad dieser Filterung berechnet sich übrigens aus der Differenz der Koordinaten benachbarter Pixel, so kann dem Maß der Verzerrung ein logischer Wert der anisotropen Filterung zugewiesen werden. Im Zusammenhang mit der AF wird auch oft das mit AA abgekürzte Anti-Antialiasing genannt, welches ebenfalls der exakteren Darstellung von Texturen dient – allerdings mit komplett unterschiedlichem Effekt.