Was bedeutet Bump Mapping?

Mit Bump Mapping wird in 3D-Renderprogrammen wie z.B. Maya eine Oberflächenstruktur simuliert. Somit kann man einem Objekt neben einer Textur, die nur Farbe und Muster der Oberfläche festlegt, eine Bump Map zuordnen, die Informationen über die unterschiedlichen Höhen der Oberfläche enthält. Als Grundlage für das Bump Mapping dient ein Graustufenbild, wobei die Farbe schwarz als tiefster Höhenwert und weiss als höchster dargestellt wird. Dabei ist es wichtig, dass das Bump Map an die Textur des jeweiligen Objektes angeglichen wird, damit die Unebenheiten auch genau an den Stellen auftreten, wo sie hingehören. Unabhängig von dem zugrunde liegenden Graustufenbild kann man die Stärke des Bump Mappings einstellen, um verschiedene Höhenunterschiede zu erzeugen. So lassen sich leicht Reliefs, Falten und andere Oberflächenunebenheiten erzeugen. Bump Maps erzeugen realistischere Bilder, da komplett glatte Oberflächen unnatürlich erscheinen. Außerdem geben sie einem die Möglichkeit komplizierte Oberflächengebilde auf relativ einfache Art und Weise zu erstellen.

Textur ohne und mit Bump Mapping