Unter Favicons versteht man winzige Grafiken, so genannte Icons, die in Adressleiste und bei den Favoriten eines Browsers zugefügt werden können und vor der eigentlichen Web-Adresse in der Anzeige erscheinen. Sie ermöglichen dadurch eine besonders schnelle Wieder-Erkennung einer Seite. Praktisch sind sie in der Linkzeile (beim Internet-Explorer, entsprechend Lesezeichen-Symbolleiste bei Firefox Mozilla), die oben im Browser standardmäßig vorhanden ist. Hier kann dann – bei einem klaren und gut erkennbaren Symbol – sogar der dazugehörige Text des Links gelöscht werden. Dies ermöglicht die Unterbringung zahlreicher Favoriten bzw. Lesezeichen auf einer einzigen Zeile.
Der Internet-Explorer ermöglicht die Darstellung von Favicons seit der Version 5. Inzwischen ist auch bei Mozilla Firefox sowie bei Opera die problemlose Wiedergabe der Favicons Standard. Wer eine eigene Homepage erstellt, kann die Minilogos als favicon.ico im Verzeichnis der Datei index.htm(l) speichern. Jedem Besucher der Website wird dann die ausgewählte Grafik angezeigt.
Für gute Bildbearbeitungsprogramme ist es kein Problem, Favicons zu erstellen. Im Allgemeinen haben sie eine feste Größe wie zum Beispiel 16×16 oder 32×32 Pixel. Durch die Abspeicherung als Favicon.ico wird eine Grafik eindeutig als Favicon gekennzeichnet. Oft können bereits bestehende Grafiken problemlos in das .ico-Format umwandeln. Aber es ist auch möglich, im Internet kleine Generatoren herunter zu laden, die Favicons generieren.
Übrigens ist es eine Eigenschaft von Favicons, dass sie oft nicht beim ersten Abspeichern einer Seite in der Favoritenliste angezeigt werden. Erst beim wiederholten Anklicken – eventuell nach zwischenzeitlicher Leerung des Caches – erscheinen sie dann als Symbol.