Was ist ein Router?

Der Router ist eine Vermittlungsvorrichtung in einem kommunizierenden Netzwerk. Diese Vorrichtung koppelt die verschiedenen Rechnernetze.

Für jedes angeschlossene Netz besitzt der Router eine Schnittstelle. Wenn Daten eintreffen, bestimmt der Router den Weg zum Ziel sowie die passende Schnittstelle. Zu Hilfe kommt ihm dabei eine sogenannte Routingtabelle. Diese gibt an, über welchen Anschluss des Routers welches Netz erreichbar ist.
Normalerweise arbeitet der Router medienunabhängig, d. h., die Schnittstellen eines Routers können Teil eines unterschiedlichen Netzes sein. In einigen Fällen kann ein Router nur eine einzige Schnittstelle besitzen.

Was ist eine robots.txt?

Eine robots.txt ist eine Textdatei die auf einem Webserver abgelegt wird und die Robots oder Crawlern vorgibt, wo im World Wide Web sie nach Daten suchen und welche Seiten nicht in die Suche mit aufgenommen werden dürfen, oder bei welchen Verzeichnissen und Webseiten der Einsatz von Robots keinen Sinn macht. Die robots.txt wird in dem Hauptverzeichnis einer Domain installiert und darf pro Zugang nur einmal abgelegt werden. In der Textdatei können beliebig viele Regeln festgelegt werden. Jede Regel muss immer zwei Bereiche definieren: Erstens für welche Robots gilt die Regel und zweitens welche Dateien und Verzeichnisse dürfen in die Ergebnisliste der Suchmaschine nicht aufgenommen werden.

Was bedeutet Robots?

Der Begriff „Robots“ ist eine andere Bezeichnung für „Webcrawler“, die auch „Spider“ oder nur kurz „Bots“ genannt werden. Webcrawler sind Computerprogramme beziehungsweise Scripte, die in erster Linie von Suchmaschinen eingesetzt werden und das World Wide Web durchsuchen und die Webseiten automatisch analysieren. Robots gelangen von einer Webseite zur anderen, indem sie nach Links suchen und ihnen folgen. Alle gefundenen Seiten werden in die URL-Liste der Suchmaschine aufgenommen. Es wird zwischen thematisch fokussierten und universellen Webcrawlern beziehungsweise Robots unterschieden. Fokussierte Crawler verfügen über die Möglichkeit, semantische Zusammenhänge zu erkennen und somit nur wirklich relevante Webseiten zu indexieren.

Was bedeutet RGB?

Die Bezeichnung RGB steht für ein additives Farbmodell. Hierbei gibt es Grundfarben, die sich zu Weiß mischen bzw. addieren. Eine Farbe wird jeweils durch drei Farben beschrieben: den Grün-, den Rot- und den Blauanteil. Es gibt Bilder, die 8 Bit pro Kanal haben und Bilder, die 16 Bit pro Kanal haben. In diesem Fall kann man die Tonstufen noch feiner abbilden.

Der RBG-Farbraum ist so aufgebaut, dass er den Erkenntnissen aus Forschung und Theorie über die Farbwahrnehmung entspricht. In der Computertechnik werden meist 8 Bit eingesetzt, d. h. für jeden Farbkanal können 256 Abstufungen dargestellt werden.

Was ist ein Reziproker Link?

Ein reziproker Link ist ein wechselseitig gesetzter Link: Seite A verlinkt auf Seite B und Seite B verlinkt wiederum auf Seite A. Entscheidend ist, dass ein reziproker Link die Verlinkung einzelner Webseiten (pages) beschreibt. Rückverlinkung zwischen Websites (Domains) ist damit nicht gemeint. Im letztgenannten Fall spricht man von Backlinks, also Gegenlinks oder Rückverweise. Jeder reziproke Link ist ein Backlink. Aber nicht jeder Backlink ist reziprok. Reziproke Links rückten ins Zentrum der Aufmerksamkeit vieler Webmaster, als Suchmaschinen begannen, die auf eine Domain verweisenden Links von anderen Domains in ihre Algorithmen einzubeziehen.

Was bedeutet Rendering?

Rendering bzw. Rendern kommt aus dem englischen und bedeutet wiedergeben oder vortragen. Genau genommen beschreibt Rendering den Vorgang, Rohdaten in fertige Mediendaten umzuwandeln. Ein Beispiel hierfür ist die Layoutphase in einer Werbeproduktion. Diese beginnt zunächst mit einem Scribble (Skizze auf einem Blatt Papier), welches in ein Rohlayout umgesetzt wird. Sobald Text und Grafiken ihren Platz haben, wird ein Reinlayout erstellt. Das Reinlayout zeigt, wie die Rohdaten (Texte, Bilder, Skizzen, etc.) im endgültigen Werbeprodukt platziert und verwendet werden. Auch eindeutige Bildbearbeitungen wie beispielsweise Fotomontagen sind ersichtlich. Grundsätzlich handelt es sich bei jeder Bildbearbeitung ebenfalls um Rendering, da die Rohdaten (das Ursprungsbild) mittels Bildbearbeitungsprogramm zu fertigen Mediendaten (Ausgabebild) verarbeitet werden.

Was bedeutet REM?

REM ist die Abkürzung für Remark Statement. Der Befehl ist eine Kommentaranweisung in einer Programmiersprache (z.B. Basic) zum Kommentieren bestimmter Programmfunktionen. Programmanweisungen denen der Befehl REM vorangestellt ist werden vom Compiler ignoriert und nicht verarbeitet. Der REM Befehl wurde beim Betriebssystem MS-DOS auch gerne in Stapelverarbeitungsprogrammen verwendet.

Beispiel mit dem REM Parameter:

REM --- Mein erstes Programm ---
10 CLS
20 Print „Hallo Welt“
30 End

Was ist ein Referrer?

Der Begriff Referrer (aus dem englischen: „to refer“ = „verweisen“) stammt aus dem Bereich Internet. Ein Referrer ist eine Website (A), die einen Link enthält, der auf eine zweite Website (B) verweist. Verfolgt man den Weg von Website (B) zurück, so gelangt man zu Website (A), welche einen Link zu Website (B) bot und damit, als Referrer, verweisende Funktion hatte.

Theoretisch sollte jede Seite einen Referrer haben. In nur zwei Fällen kann dieser umgangen werden. Zum einen wenn die Adresse von Hand eingegeben wurde, oder, zum Zweiten, wenn der Browser oder zum Beispiel eine Firewall verhindern, dass der Referrer angezeigt wird.

Es gibt externe und interne Referrer. Interne Referrer können innerhalb einer Webpräsenz aufgerufen werden. Externe Referrer sind zum Beispiel durch Suchmaschinen einer Webpräsenz zugeordnet.

Was ist Raytracing?

Unter dem Begriff „Raytracing“, versteht man ein komplexes und hochentwickeltes Verfahren zur Erstellung qualitativ hochwertiger Computergrafiken.

Der Begriff Raytracing wird auch als „Strahlenverfolgung“ benannt, darunter versteht man einen Algorithmus zur Verdeckungsberechnung. Mit Hilfe von Raytracing wird die „Verdeckung“, also die „Sichtbarkeit“ bestimmter Gegenstände oder Objekte in einem dreidimensionalen Raum berechnet. In weiteren Algorithmusschritten kann auch der weitere Verlauf der Strahlen, nachdem er reflektiert oder absorbiert wurde, berechnet werden.

Die häufigste Anwendung findet Ray Tracing in der Computerbranche, wo dreidimensionale Räume täuschend echt programmiert werden. Dieses findet sowohl bei der Produktentwicklung im Computer, aber auch bei der Programmierung von Computerspielen vor. Auch wenn es inzwischen diverse Erweiterungen für den 1960 entwickelten Raytracing Algorithmus gibt, ist bis heute keine echte Alternative vorhanden.

Was ist eine Rastergrafik?

Eine Rastergrafik ist eine Methode zur Herstellung und Erzeugung von Grafiken, bei der die Bilder aus vielen kleinen, unabhängig voneinander zu beeinflussenden Pixel (=Bildpunkten) bestehen. Rastergrafiken sind hervorragend dafür geeignet zur Darstellung komplexer Grafiken wie Fotos. Pixelgrafiken können sowohl aus bereits vorhandenem Grafikmaterial, wie zum Beispiel einer Digitalkamera oder eines Scanners digitalisiert oder mit der entsprechenden Bildbearbeitungssoftware hergestellt werden.