DOS ist die Abkürzung für den englischen Ausdruck Disk Operating System. Man bezeichnet hiermit einfache und kleine Betriebssysteme speziell für Computer. Die Aufgabe von DOS ist es, die magnetischen Speichermedien, wie beispielweise Festplatten und Disketten, zu verwalten. Von den DOS Betriebssystemen werden jedoch nicht die anderen Funktionen des Rechners übernommen. Diese Aufgaben müssen durch einen direkten Zugriff der jeweiligen Anwenderprogramme auf die entsprechende Hardware ausgeführt werden. In den sechziger Jahren wurde das erste DOS System entwickelt und kamen in der darauf folgenden Zeit sowohl auf Heimcomputern als auch auf Personal Computern zum Einsatz. Mitte der neunziger Jahre verschwanden sie aufgrund ihrer Einfachheit und Kleinheit nach und nach vom Markt. Heute findet man sie eigentlich nur noch im Bereich der eingebetteten Systeme.
Autor: zu-hilfe-de
Was sind Doorway Pages?
Als Doorway Pages, oder auf Deutsch Brückenseiten bezeichnet man Internetseiten ohne eigenen Inhalt, die lediglich dazu dienen die Suchmaschinenergebnisse zu verbessern und dann auf die eigentliche Internetpräsenz zu verlinken.
Doorway-Pages werden meist automatisch in großer Menge erzeugt und dann vor die eigentliche Internetpräsenz geschaltet. Die Suchmaschine merkt sich beim Scannen der Seiten dann die vielen Schlüsselwörter und listet die Seite entsprechend hoch in den Suchergebnissen.
Mittlerweile arbeiten die großen Suchmaschinen an Verfahren, diese Manipulationsversuche zu erkennen und entsprechende Seiten schlechter zu gewichten, bzw. gänzlich aus dem Suchmaschinenindex auszuschließen. Hierfür werden die Suchmaschinen „intelligenter“ gemacht – sie sollen die Seiten dann auch dann Sinnhaftigkeit des Contents, also des Inhaltes, scannen.
Was ist eine Domainendung?
Die Domainendung gibt Aufschluss darüber zu welchem Land oder welcher Organisation eine Domain zugeordnet ist. Eine Domainendung für ein Land besteht immer aus zwei Zeichen. Domainendungen mit 3 und mehr Zeichen wie .net oder .org sind nicht an ein Land gebunden.
Was ist eine Domain?
Die Domain gleicht einer Adresse, über die ein Projekt oder eine Seite im Internet erreicht werden kann. Anstelle der gesamten Adresse, wird einfach die Domain im Browser eingegeben. Durch Bestätigen der Enter-Taste wird die gewünschte Domain dann kontaktiert und der damit verbundene Inhalt kann geladen und angezeigt werden. Grundsätzlich ist eine Domain meist kostenpflichtig. Dies gilt vor allem für eine Domain mit der Endung .de oder .com. Es gibt auch kostenlose Domains, die allerdings dann über eine Doppelendung verfügen. Es handelt sich dabei um eine Domain der Form: www.domain.XX.XX, wobei für XX jeweils eine beliebige Kombination an Buchstaben eingegeben werden kann. Bei diesen Formen der Domains handelt es sich ebenfalls um eine Weiterleitung zu einer Datei. Meist sind diese Domains kostenlos, da Werbung geschaltet wird. Eine Domain muss grundsätzlich registriert werden und wenn die gewünschte Domain bereits vergeben ist, muss eine andere gewählt werden.
Was ist das DMOZ?
Das DMOZ ist (war) das größte von Menschen erschaffene Verzeichnis im Internet.
Was ist ein DLL Datei?
Eine DLL Datei (Datei mit der Endung .DLL) hat eine besondere Funktion. Die Abkürzung DLL kommt vom englischen „Dynamic Link Library“, welches die Bedeutung der DLL Datei erklärt. Die DLL Datei besteht aus ausführbaren Programmroutinen, die von verschiedenen Programmen benötigt werden. Eine Programmroutine wird dynamisch geladen, wenn eines dieser Programme aufgerufen wird. Diese Methode spart Speicherplatz, da eine Routine, die 10 Programme benötigen, nicht 10 Mal, sondern nur einmal gespeichert wird. Der Einsatz von DLL Dateien spart zudem Zeit und Kosten, denn einmal programmiert, kann eine Programmroutine weiter gegeben werden.
Was bedeutet Dithering?
Mit Dithering (englisch für zittern, schwanken) bezeichnet man eine Technik, um bei Computergrafiken fehlende Farben durch vorhandene zu ersetzen. Dabei werden einzelne Farbpunkte so gezielt zwischen andere Farbpunkte gestreut, dass für das menschliche Auge der Eindruck einer nicht vorhandenen Farbe entsteht.
Um Speicherplatz zu sparen, wird bei Computergrafiken häufig mit Farbreduktion gearbeitet. Dabei werden die Echtfarben auf die speicherbaren Farben, also zum Beispiel auf 256 oder gar 16 Farben, reduziert. Durch dieses Verfahren entstehen scharfe Abstufungen zwischen den verschiedenen Farben. Um diese Abstufungen abzuschwächen und für das Auge praktisch unsichtbar zu machen, wird die Grafik vor der Darstellung „gedithert“.
Es gibt viele verschiedene Algorithmen für das Dithering. Manche davon arbeiten mit einer Fehlerstreuung, wobei Rundungsfehler auf benachbarte Bildpunkte übertragen werden, um eine bessere Darstellung zu erreichen als beim Ordered-Dither-Verfahren, welches mit einer starren Maske arbeitet. Heute spielt die Farbreduktion und damit auch das Dithering eine immer geringere Rolle, da moderne Grafikkarten und Bildschirme die Darstellung von Echtfarben unterstützen.
Was bedeutet Disagio?
Das Disagio kommt im Finanzbereich im Rahmen von Krediten, Wertpapieren oder Devisengeschäften vor. Als Disagio bezeichnet man einen Abschlag vom Nennwert, das Gegenteil zum Disagio ist das Agio (Aufschlag).
In der Praxis ist Disagio eine indirekte Renditeverrechnung. Im Bereich der Wertpapiere findet man den Abschlag häufig im Rahmen von Rentenpapieren. Diese werden an den Kunden oftmals mit einem gewissen Kursabschlag, dem Disagio, verkauft. Der Kunde zahlt also beispielsweise für eine Anleihe mit einem Nennwert von 1.000 Euro nur 950 Euro, hat also einen Disagio von 50 Euro.
Was ist eine Digitalkamera?
Eine Digitalkamera enthält einen lichtempfindlichen Chip (CCD), der das Bild in binäre (digitale) Signale umwandelt, die anschließend auf einer Speicherkarte abgelegt werden. Üblicherweise kann eine Digitalkamera über ein USB-Kabel an einen PC angeschlossen werden, um die aufgenommenen Bilder zu übertragen. Am PC können die Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeitet werden (z.B. um rote Augen zu entfernen). Digitalkameras findet man heutzutage auch in beinahe jedem Handy, allerdings ist die Qualität der Bilder aufgrund des geringen zur Verfügung stehenden Platzes schlechter als bei vollwertigen Digitalkameras.
Was ist ein Dialer?
Dialer sind Einwahlprogramme, mit denen man sich am Computer in bestimmte Betriebssysteme einwählen kann. Dialer Programme werden für unseriöse Tricks verwendet, mit denen Anbieter ohne Zustimmung des PC-Nutzers erhöhte Gebühren für den Besuch einer Internetseite verlangen können. Durch ein Programm, dass sich meist unerkannt öffnet, wählt sich der Dialer selbst in das teuere System ein. Schutz vor Dialern bietet die Sperrung bestimmter Nummern, wie die Vorwahl 0190. Oft finden sich nur sehr versteckt Hinweise auf hohe Kosten, deshalb sollte man bei Downloads oder dem Anklicken von unbekannten Links vorsichtig sein.