Zweck eines Bildschirmschoners (engl. Screensaver) ist es, scharfe Konturen, Symbole, geometrische Figuren aus verschiedenen grafischen Programmen oder Buchstaben nicht dauerhaft in den Bildschirm als Ausgabegerät einbrennen zu lassen. Der Bildschirmschoner bewirkt durch eine Bewegung in sich, dass Konturen nicht lange Zeit auf einen Punkt fixiert sind. Ein Bildschirmschoner kann zeitlich eingestellt werden, sodass er sich bei längerem Stillstand des Bildes von selbst aktiviert. Wird die vorherige Grafik wieder bewegt, möglicherweise durch Tastendruck oder Mausbewegung, so wird der Bildschirmschoner wieder ausgeblendet. Eine bessere Alternative ist der Wechsel in den so genannten Sparmodus, um unnötige Stromkosten durch einen Bildschirmschoner zu vermeiden.
Autor: zu-hilfe-de
Was versteht man unter Bildbearbeitung?
Bildbearbeitung bezeichnet man das Retuschieren, also das nachträgliche Verändern, eines bereits erstellten Fotos. Während analoge Fotos noch aufwendig in Handarbeit nachbearbeitet werden müssen, geschieht dies bei digitalen Aufnahmen schnell und einfach am Computer mit speziellen Bildbearbeitungsprogrammen. Eine Art der Bildbearbeitung ist das nachträgliche Einfügen von Personen oder Gegenständen in ein bestehendes Foto, die so genannte Fotomontage. Ebenso gibt es natürlich die Möglichkeit, zum Beispiel aus einem Gruppenfoto bestimmte Personen herauszuschneiden.
Weitaus unkomplizierter und gebräuchlicher ist das nachträgliche Optimieren von digitalen Fotos. Mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms kann man in wenigen Sekunden die Belichtung korrigieren, Bilder drehen bzw. Spiegeln oder aber Farbtöne und –Sättigung verändern.
Außerdem kann man durch spezielle Effekte die Optik des gesamten Bildes verändern und ein Foto zum Beispiel in eine Bleistiftskizze oder in ein Mosaik umwandeln.
Was ist ein Betriebssystem?
Unter einem Betriebssystem (engl. Operating System) versteht man die Software, die für den Betrieb eines Computers von Nöten ist und die Ausführungen von Programmen verwaltet, sowie für die Verwaltung von Speicher, Ein- und Ausgabegeräten verantwortlich ist. Mit Hilfe eines Betriebssystems soll die Arbeit an und mit dem Computer erheblich erleichtert werden, für gewöhnlich bestehen sie aus einem Hardware verwaltenden Kern und erweiternden Systemprogrammen, die zur Konfiguration dienen. Betriebssysteme befinden sich in fast allen Computern als Mehrprogrammsysteme, Dialogsysteme, Stapelverarbeitungssysteme, Mehr- oder Einbenutzersysteme. Bekannte Betriebssysteme sind Beispielsweise Microsoft Windows, Linux oder Disk Operating System (DOS).
Was ist ein Betatester?
Eine Person oder eine Agentur die eine Software vor der Veröffentlichung auf dem Markt ausgiebig testet um alle möglichen Fehlerquellen des Software Produkts auszuschließen. Die Softwarefirma selektiert die Betatester meist aus einem Pool von bereits bestehenden Kunden und freiwillig gemeldeten Personen. Betatester werden i.d.R nicht entlohnt. Sie erhalten aber in der Regel nach der Veröffentlichung des Produktes ein Freiexemplar der entwickelten Software.
Was ist ein Betatest?
Unter einem Betatest versteht man das Austesten einer Software, die sich noch in der Entwicklung befindet. Ein Betatest wird von mehreren Personen durchgeführt zur Lokalisierung von Fehlerquellen und Bugs. Die Tester leiten ihre Informationen an die Entwickler der Software weiter damit die Fehlerquellen behoben werden können. Der Betatest ist einer der letzten Schritte die ein Software Entwickler durchführen lässt bevor das fertige Softwareprodukt auf dem Markt angeboten wird.
Was bedeutet Benchmark?
Der Begriff Benchmark beschreibt ein genormtes Testverfahren im EDV-Bereich. Mithilfe dieses Testes kann die Leistungsfähigkeit von EDV-Systemen in Hinblick auf verwendete Hardware oder Software bestimmt werden. Speziell programmierte Benchmarktools ermitteln einen Vergleichswert unterschiedlicher Computer-Systeme, Komponenten oder auch von installierten Softwareprodukten. Zu den wesentlichen für die Ermittlung dieses Wertes verwendeten Eigenschaften gehört die Rechenleistung der Prozessoren als auch der Datendurchlauf des Bus-Systems vom Arbeitsspeicher. Mögliche Fehlerquellen oder Systembremsen können anhand dieser System-Analyse aufgedeckt und beseitigt werden. Zusätzlich gestaltet sich ein veröffentlichter Benchmarktest als Einkaufshilfe bei geplanten EDV-Neuerwerbungen.
Was ist ein Beamer?
Ein Beamer (= Digitalprojektor) ist ein Gerät, welches zur Informationsdarstellung eingesetzt wird. Unter einem Beamer wird ein Videoprojektor oder Digitalprojektor verstanden. Mit diesem Gerät ist es möglich, Daten oder Informationen aus einem Computer oder einem Videorekorder in vergrößerter Form auf eine Projektionsfläche zu bringen. Somit ist es möglich, diese Daten einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Beamer gestatten dem Referenten die Abfolge der Informationen zu steuern und diese entsprechend dem Lehrplan zu zeigen. Ein Beamer ist immer mit einem Speichermedium gekoppelt, welches die entsprechenden Daten enthält. Die Funktionsweise des Beamers beruht auf verschiedenen technischen und elektronischen Voraussetzungen.
Was bedeutet Batchverarbeitung?
Die Stapel- oder Batchverarbeitung ist ein möglicher Operationsmodus bei Computern. Durch den Operationsmodus wird die Art der Interaktion zwischen Computer und Nutzer beschrieben. Für eine Stapelverarbeitung werden Daten, Programme und Anweisungen vom Benutzer zu einem Stapelauftrag zusammengestellt. Dieser wird dann ohne weitere Interaktion von Seiten des Benutzers sequentiell abgearbeitet. Der Begriff Stapelverarbeitung stammt aus der Zeit, als Programme noch auf Lochkarten gespeichert wurden, die von den Rechnern stapelweise abgearbeitet wurden. Auch heute noch werden Stapelaufträge eingesetzt, wenn Abläufe automatisiert oder oft wiederholt werden sollen, beispielsweise bei Startroutinen.
Was ist eine Batchdatei?
ASCII Textdatei die eine Folge vorher angelegte Befehle der Reihe nach abarbeitet, die vom verwendeten Betriebssystem unterstützt werden. Batchdateien können zusätzlich durch Parameter und Operatoren erweitert werden. Gibt der Nutzer den Namen der angelegten Batchdatei in der Eingabeaufforderung ein, werden alle Befehle innerhalb der Batchdatei vom Betriebsystem abgearbeitet. Batchdateien erkennt man an dem Dateierweiterung *.BAT.
Was bedeutet BAT?
Die Dateinamenerweiterung .bat kennzeichnet ein Stapelverarbeitungsprogramm das Befehle nacheinander abarbeitet. Bei MS-DOS wurde dieses Format gerne genutzt um bestimmte Programmdateien mit definierten Parametern zu starten. Eine Batchdatei arbeitet die Aufträge der .bat Datei ab ohne dass der User dabei eingreifen muss. Auch heute wird das Format noch gerne verwendet zur Erleichterung verschiedener Programmabläufe.