Was ist ein DAU?

Der Begriff DAU (Abk. für: Dümmster anzunehmender User) entwickelte sich aus der Abkürzung GAU (Größter anzunehmender Unfall), der zum Beispiel bei schweren Unfällen in der Industrie oder Atomkraft Verwendung findet.

Die Bezeichnung DAU hat sich insbesondere bei Support-Hotlines und Help-Desk-Mitarbeitern eingebürgert und wird einerseits in einer abfälligen Form für unerfahrene und eher lernresistente Anwender von technischen Geräten (insbesondere Computern, aber auch Haushaltsgeräte) verwendet. Andererseits bezeichnet aber auch die DAU-Fähigkeit einer Software-Anwendung, dass Anwender ohne spezielles Hintergrundwissen damit problemlos arbeiten können. Fälschlicherweise werden auch unbequeme oder schwer zufriedenzustellende Anwender gerne als DAU bezeichnet.

In Internet-Foren wird die Bezeichnung DAU auch gerne für Fragesteller verwendet, die ohne eigene Recherche in bereits vorhandenen Einträgen bereits häufiger gestellte Fragen stellen, und sich damit auch gleich als ungeduldige Anwender bloßstellen, die keine Zeit in eigene Recherchen investieren.

Die Beschreibung von DAU für einen Anwender geht davon aus, dass der Anwender grundsätzlich der Ansicht ist, keinen Fehler gemacht zu haben und ein Problem im Gerät oder der Anwendung selbst vermutet. Auch ist die Unfähigkeit oder Nichtbereitschaft gemeint, den Fehler mit einfachen Mitteln selbst zu beheben. Im Gegensatz werden als Newbie (Anfänger / Neuling) Anwender bezeichnet, die eigene Unkenntnis eingestehen und sich lernbereit zeigen.

Was ist ein Computervirus?

Als Computervirus bezeichnet man ein Computerprogramm, welches sich in andere Computerprogramme einschleust, sich selbst vermehrt und sich somit reproduziert. Auf Grund der Infektions- und Verbreitungsfunktion bezeichnet man diese Programme umgangssprachlich als Virus, ist solch ein Computervirus erst einmal gestartet, ist er vom Anwender nicht mehr zu kontrollieren. Somit kann ein Computervirus schwerwiegende Veränderungen an einer Software, am Status der Hardware oder am Betriebssystem selber vornehmen. Durch einen Computervirus wird die Computersicherheit stark beeinträchtigt, meist geschieht dies durch Funktionen, die vom Ersteller des Computervirus so gewünscht oder nicht gewünscht sind.

Was ist ein Computerbefehl?

Ein Befehl der vom Computer verstanden und verarbeitet werden kann und er beim Aufruf eine entsprechende Funktion ausführt. Zum Beispiel beim Starten eines bestimmten Programms wie z.B. einer Textverarbeitung oder eines Grafikprogramms führt der Computer Befehle aus. Dazu wird meist eine Datei im Maschinencode in den Arbeitsspeicher geladen und ausgeführt. Zu MS-DOS Zeiten gab es einer Reihe von DOS Befehlen die das Arbeiten mit diesem Betriebssystem enorm erleichterten (z.B. rename Befehl oder xcopy Befehl).

Was ist ein Computer?

Der Computer, aus dem englischen, to compute = rechnen (auch Rechner, Rechenanlage, Datenverarbeitungsanlage), ist eine programmgesteuerte elektronische Anlage zur Datenverarbeitung und – speicherung sowie zur Steuerung von Geräten und Prozessen. Die Anweisungen, die ein Computer ausführen soll, müssen zuerst als Algorithmen (Rechenvorschrift, die eine Aufgabe nach einem vorgegebenem Schema in endlich vielen Rechenschritten löst) genau beschrieben und mit Hilfe einer Programmiersprache (Sprache zur Erstellung von Programmen und Formulierung von Rechenvorschriften) in eine für den Computer verständliche Arbeitsanweisung übersetzt worden sein. Die elektronischen und mechanischen Teile eines Computers werden als Hardware, die Programme als Software bezeichnet.

Was ist das CMOS?

CMOS ist eine Abkürzung für den Computer Hardware Begriff Complementary Metal Oxide Semiconductor. Wörtlich übersetzt ins Deutsche: Ergänzender Metall Oxide Halb-Dirigent. Es handelt sich also um ein Hardwareteil aus Metall Oxide, dass teilweise und ergänzend Abläufe dirigieren. In der PC-Technik Sprache wird dieser Begriff CMOS auch für das durch eine wiederaufladbare batteriegesicherte statische RAM, in dem gewisse BIOS-Werte aufbewahrt werden, verwandt. Jeder PC enthält einen CMOS Baustein, der die Einstellungen des BIOS(Basis Input Output System) dauerhaft speichert. Bei jedem Rechnerstart werden diese Daten ausgelesen und wirksam gemacht.

Was ist ein Bootsektor?

Der Begriff Bootsektor hat Bedeutung für den Bereich der Computertechnik und ist Grundlage der Funktionsweise eines PC. Bootsektor ist der so genannte Startsektor und beinhaltet den primären Datenblock einer Festplatte, die in Partitionen unterteilt ist. Der Bootsektor besteht aus einer Partitionstabelle, und einem Programm zum Einlesen eines Programms zum Start des Betriebssystems. Dieses Programm wird auch als Bootloader bezeichnet. Eine Beschädigung oder der Verlust des Bootsektors hat zur Folge, dass das Computersystem nicht mehr hochgefahren werden kann. Der PC ist praktisch startunfähig. Der Bootsektor steht in unmittelbarer Beziehung zum BIOS. Unter dem Betriebssystem MSDOS war es möglich, mittels Debug Befehl den Bootsektor anzusehen.

Was ist eine Blu-Ray Disc?

Die Blu-Ray Disc gehört mit der HD-DVD und der VMD zu den Speichermedien der neusten Generation. Von der Blu-Ray Disc gibt es drei verschiedene Varianten, die beschreibbare BD-R, vergleichbar mit der DVD+/-R, die wiederbeschreibbare BD-RE, vergleichbar mit DVD+/-RW, und als nur lesbare BD-ROM, die vergleichbar mit der DVD-ROM ist. Außerdem wird bei einer Blu-Ray Disc zwischen Singelayer und Duallayer unterschieden, die Singlelayer Blu-Ray Disc besitzt eine Speicherkapazität von 25 Gigabyte, während die Duallayer eine Speicherkapazität von 50 Gigabyte haben. Das neuste Produkt, das mit der Blu-Ray Disc Technologie arbeitet, ist Sony’s Playstation 3 + 4.

Was bedeutet Bildwiederholfrequenz?

Die Bildwiederholfrequenz, die auch als Refresh-Rate, Bildwechselfrequenz oder Vertikalfrequenz bezeichnet wird, gibt an, wie oft in einer Sekunde das Bild auf einem Monitor oder Fernseher neu aufgebaut wird. Die Bildwiederholfrequenz wird in der Einheit Hertz angegeben. Die Angabe 75 Hertz besagt also, dass innerhalb einer Sekunde das gesamte Bild 75-mal neu aufgebaut wird. Das menschliche Auge nimmt ein Bild ab etwa 75 Hertz als flimmerfrei wahr. Für längeres Arbeiten wird bei Röhrenmonitoren eine Bildwiederholungsrate von 85 Hertz empfohlen. Bei Flachbildschirmen dagegen sollte die Bildwiederholfrequenz nicht über 60 Hertz betragen.

Was ist ein Betatest?

Unter einem Betatest versteht man das Austesten einer Software, die sich noch in der Entwicklung befindet. Ein Betatest wird von mehreren Personen durchgeführt zur Lokalisierung von Fehlerquellen und Bugs. Die Tester leiten ihre Informationen an die Entwickler der Software weiter damit die Fehlerquellen behoben werden können. Der Betatest ist einer der letzten Schritte die ein Software Entwickler durchführen lässt bevor das fertige Softwareprodukt auf dem Markt angeboten wird.

Was bedeutet Benchmark?

Der Begriff Benchmark beschreibt ein genormtes Testverfahren im EDV-Bereich. Mithilfe dieses Testes kann die Leistungsfähigkeit von EDV-Systemen in Hinblick auf verwendete Hardware oder Software bestimmt werden. Speziell programmierte Benchmarktools ermitteln einen Vergleichswert unterschiedlicher Computer-Systeme, Komponenten oder auch von installierten Softwareprodukten. Zu den wesentlichen für die Ermittlung dieses Wertes verwendeten Eigenschaften gehört die Rechenleistung der Prozessoren als auch der Datendurchlauf des Bus-Systems vom Arbeitsspeicher. Mögliche Fehlerquellen oder Systembremsen können anhand dieser System-Analyse aufgedeckt und beseitigt werden. Zusätzlich gestaltet sich ein veröffentlichter Benchmarktest als Einkaufshilfe bei geplanten EDV-Neuerwerbungen.