Das TGA Format gehört zur Gruppe Bitmapgrafikformate (neben BMP, GIF und TIF) zum Speichern von Bilddateien. Bei diesen Formaten werden die Bilder durch einzelne Punkte (Pixel) dargestellt. Ein Punkt wird von mehreren Bits dargestellt, beim TGA Format sind es zwischen 8 und 32 Bits. Die TGA Dateien zeichnen sich durch ihre sehr kleine Größe aus, sie werden daher gerne für die Entwicklung von Computerspiele verwendet. Das Format wurde 1984 von der Firma Truevision eingeführt, deren Name es noch trägt. Der Name TGA ist die kurze Form der Abkürzung „Targa“ und „Targa“ kommt von „Truevision Advanced Raster Graphics Array“.
Kategorie: Grafik
Was bedeutet SVGA?
SVGA steht für „Super Video Graphics Array“ und bezeichnet einen Grafikstandard. Dieser ist durch eine bestimmte Kombination von Bildschirmauflösung, Farbtiefe und Bildwiederholfrequenz definiert. Wenn Grafikkarte und Monitor beide SVGA-kompatibel sind, kann sichergestellt werden, dass sie zusammenarbeiten. SVGA-kompatible Anzeigegeräte können mindestens die Auflösungen 800 x 600, 1024 x 768 und 1280 x 1024 darstellen. Für heutige Hardware ist diese Angabe jedoch uninteressant, da jeder Monitor und jede Grafikkarte weit höhere Auflösungen und Farbtiefen unterstützen, als von der SVGA-Spezifikation gefordert wird. Deshalb ist heutzutage meist mit „SVGA-Auflösung“ einfach nur die Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten gemeint, unabhängig von der Farbtiefe oder der Frequenz. Daneben hat sich die Bezeichnung „Wide SVGA“ (WSVGA) für Breitbildbildschirme mit einem Seitenverhältnis von 16 zu 9 eingebürgert.
Was ist Screendesign?
Screendesign soll Inhalte wie Texte und Grafiken und deren Kombination, wie man sie auf einzelnen Webseiten beispielsweise findet, benutzerfreundlich gestalten. Für ein effektives Screendesign sollte man mit drei Elementen arbeiten und sicherstellen, dass Bildschirm-Seiten zwei grundlegende Qualitäten haben.
Arbeiten mit Text-, Raum und Grafik: Das sind die drei Elemente mit denen man Screendesign benutzerfreundlich macht.
Man stellt als Screendesigner sicher, dass die Schriftarten auf dem Bildschirm gut gelesen werden können. Im Trend liegt aber auch barrierefreies Webdesign, wo der Benutzer Schriftart und Schriftgröße selbst wählen kann.
Raum schaffen ist eine weitere Aufgabe des Screendesigners. Ein Bildschirm voller Text ist nicht benutzerfreundlich. Man verwendet viel Leerraum, Einrückungen und Aufzählungen, um hier bessere Lesbarkeit herzustellen. Wichtig ist auch die textlich angemessene Hervorhebung der Navigation. Tabellen sollte man nur einsetzen für Daten, die üblicherweise in Tabellen gestaltet werden.
Grafiken sollten die Aussage der Texte stützen, nicht zu groß und nicht zu klein sein und im Sinne schneller Lesbarkeit optimiert werden. Farben unterstützen auch die Lesbarkeit, indem man Rubriken schafft. Linien dienen ebenso der Unterteilung der Informationen.
Weiterhin stellt der Designer sicher, dass folgende zwei Qualitäten auf Bildschirmen wirksam werden:
- Bereitstellung angemessener Navigationsinstrumente und Orientierungs- Hinweise. Jede Seite sollte dem Leser mehrere Möglichkeiten inhaltsbezogener Navigation bieten.
- Jeder Leser sollte in der Lage sein, auf jeder Seite direkt die Information zu bekommen, wer Autor ist, wann die Seite veröffentlich wurde sowie weitere Infos zum Kontext der Seite.
Was bedeutet RGB?
Die Bezeichnung RGB steht für ein additives Farbmodell. Hierbei gibt es Grundfarben, die sich zu Weiß mischen bzw. addieren. Eine Farbe wird jeweils durch drei Farben beschrieben: den Grün-, den Rot- und den Blauanteil. Es gibt Bilder, die 8 Bit pro Kanal haben und Bilder, die 16 Bit pro Kanal haben. In diesem Fall kann man die Tonstufen noch feiner abbilden.
Der RBG-Farbraum ist so aufgebaut, dass er den Erkenntnissen aus Forschung und Theorie über die Farbwahrnehmung entspricht. In der Computertechnik werden meist 8 Bit eingesetzt, d. h. für jeden Farbkanal können 256 Abstufungen dargestellt werden.
Was ist eine Rastergrafik?
Eine Rastergrafik ist eine Methode zur Herstellung und Erzeugung von Grafiken, bei der die Bilder aus vielen kleinen, unabhängig voneinander zu beeinflussenden Pixel (=Bildpunkten) bestehen. Rastergrafiken sind hervorragend dafür geeignet zur Darstellung komplexer Grafiken wie Fotos. Pixelgrafiken können sowohl aus bereits vorhandenem Grafikmaterial, wie zum Beispiel einer Digitalkamera oder eines Scanners digitalisiert oder mit der entsprechenden Bildbearbeitungssoftware hergestellt werden.
Was bedeutet PNG?
Das Kürzel PNG, ist stellvertretend für den Ausdruck Portable Network Graphics, engl. für portierbare Netzwerkgrafiken und beschreibt ein Dateiformat, welches für Grafiken, speziell für Rastergrafiken verwendet wird. Eigentlich wurde dieses Grafikformat mit der Absicht entwickelt, der Nachfolger des älteren und bis 2004 beständigen Formats GIF zu werden. Außerdem ist PNG weniger komplex als das Format TIFF und die Dateien werden im Gegensatz zum JPEG Format zusätzlich verlustfrei komprimiert abgespeichert.
Die besondere Komprimierung erreicht das Dateiformat PNG, durch einen speziellen Vorfilter. Dazu kommt, dass die Daten mit dem verlustlosen Deflate-Algorithmus komprimiert werden. Auffällig ist hierbei, dass diese Art der Dateikompression ihren Ursprung bei ZIP-Archiven und TIFF Dateien findet. Für den geringen Platzbedarf ist hierbei jedoch meist der Vorfilter verantwortlich, auch wenn es Programme gibt, welche PNG Bilder nicht vollwertig abspeichern können.
Was ist ein Pixel?
Ein Pixel (Bildpunkt) ist die kleinste Einheit einer Computergrafik. Die Anzahl der Pixel in einer Grafik bestimmt die Auflösung. Je höher die Auflösung bei gleicher Bildgröße ist, desto mehr Pixel enthält das Bild. Es enthält dann mehr Informationen und wirkt natürlicher. Bei einem Bild mit wenigen Pixeln erkennt man die einzelnen Pixel, die die Form von kleinen quadratischen Kästchen haben. Man spricht dann davon, dass ein Bild „verpixelt“ aussieht.
Computerintern besteht ein Pixel aus drei Werten, die die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) wiedergeben. Durch die Mischung dieser drei Grundfarben lassen sich alle Farben darstellen. Bei einer Farbtiefe von 8 Bit pro Farbe (das entspricht 256 möglichen Helligkeitsstufen) können insgesamt ca. 16,7 Millionen Farben dargestellt werden. Bei dieser Farbtiefe kann das menschliche Auge die Unterschiede zwischen den Farbstufen nicht mehr wahrnehmen, weshalb man bei dieser Farbanzahl auch von True Color spricht.
Was bedeutet Overlay?
Die Darstellung einer Computergrafik über ein bereits bestehendes Bild. Die darüber gelegte Grafik verdeckt entweder komplett das darunter liegende Bild oder mit Hilfe von Transparenzen ist die darunter liegende Grafik nur noch schemenhaft zu erkennen. Im Videobereich spricht man von Overlay wenn Sie z.B. bereits vorhandenes Video mit einem Bild oder Videoclip in einer anderen Videospur überlagern wollen um einen bestimmten Videoeffekt zu erzielen.
Was bedeutet Opazität?
Unter Opazität versteht man die Transparenz einer Textur. Eine Textur ist ein Bild, das um das Modell geschmiegt wird, um dieses optisch anspruchsvoller zu gestalten. Die Opazität wird meist in Prozent angegeben, wobei eine Opazität von „0“ ein vollkommen sichtbares Objekt und eine Opazität von „100“ ein unsichtbares Objekt wäre. Um ein Objekt teilweise sicht- oder unsichtbar zu machen, muss Benutzer eine sogenannte „Opacity Map“ erstellen. Eine Opacitiy Map ist ein Bild, das in Farben von schwarz bis weiß ausdrückt, welchen Wert die Transparenz an welchem Punkt der Textur hat.
Was bedeutet Morphing?
Als Morphing bezeichnet man den Vorgang der Berechnung zweier Einzelbilder bzw. Klänge in Bezug auf Zwischenübergänge. Ton- oder Bildaufzeichnungen werden mit Morphing effektvoll verändert. Morphing kann als Spezialeffekt bezeichnet werden, der durch Computeranimation hervorgerufen wird. Ein Bild bzw. Ton wird in ein anderes Bild oder Ton mittels zusätzlich vorgenommener Verzerrungen überführt. Dieser Übergang vom Original zum Effektbild erfolgt möglichst realitätsnah. Eine visuelle Veränderung zum Beispiel von Gesichtern entsteht, wenn man Morphing anwendet. In der Filmindustrie aber auch in der Kriminaltechnik wird Morphing eingesetzt.