Was bedeutet Layout?

Der Begriff Layout, der ins deutsche übersetzt „Plan“ oder „Entwurf“ bedeutet, wird in der Regel in Verbindung mit der Gestaltung von Drucksachen oder Webseiten verwendet. Er bezeichnet in diesem Zusammenhang die äußerliche Form eines Mediums – die Gestaltung eines Buchumschlags beispielsweise. Das Layout, die Gestaltung der Form, richtet sich dabei normalerweise nach dem vorgegebenen Inhalt, also in der Regel nach dem Text, und folgt dabei bestimmten Gestaltungsregeln und -grundsätzen. Ziel eines Layouts ist es demnach die Form derart zu gestalten, dass sie den Inhalt weitgehend wiedergibt oder verständlich und übersichtlich strukturiert.

Was ist ein Layer?

Der Begriff Layer, zu Deutsch Ebene, stammt aus dem Bereich der elektronischen Datenverarbeitung. Ein Layer ist eine Zeichenebene in einem computergestützten Zeichen-, Konstruktions- oder Illustrationsprogramm. Für eine grafische Darstellung existieren dabei mehrere Layer. Wenn mehrere verschiedene Layer zum Einsatz kommen, kann die Grafik, beziehungsweise die Zeichnung, übersichtlicher und detaillierter bearbeitet werden. Außerdem kann eine Zeichenebene in eine andere Grafik übernommen werden. Ebenso bieten auch die meisten Bildbearbeitungsprogramme die Möglichkeit, Layer einzeln zu bearbeiten. Es können Layer komplett ausgeblendet, verschoben, gelöscht oder auch mit speziellen Effekten versehen werden.

Was bedeutet JPG?

JPG ist ein Dateiformat für statische Graphiken der Joint Photographic Experts Group (JPEG). Das Graphikformat besitzt eine Farbtiefe von 24 bit und wird von den meisten Bildbearbeitungsprogrammen sowie Internetbrowsern unterstützt. Bei der Speicherung von Graphiken im *.jpg-Format wird die Dateigröße reduziert, indem minimal unterschiedliche Farbnuancen zusammengefasst werden. Diese Komprimierung führt zu qualitativem Datenverlust, der sich bei zu starken Kompressionraten in einer groben, pixeligen Graphikdarstellung zeigt. Das JPG-Dateiformat eignet sich daher besonders für Photographien mit großen Farbschwankungen und Graphiken mit Farbverläufen, weniger für Standbilder mit Schrift, ähnlichen Farbbereichen und scharfen Übergängen.

Was bedeutet HSB?

Das HSB Farbenmodell beschreibt drei Grundmerkmale von Farbe:

  • Der Farbton (H = Hue) ist die Farbe, die von einem Objekt absorbiert oder reflektiert wird. Der Farbton zeigt die Grundfarbe an. Rot ist zum Beispiel ein Farbton, blau ein anderer.
  • Die Sättigung (S = Saturation) ist die Farbsättigung. Das ist der prozentuale Grauanteil im Verhältnis zum Farbton. Die Sättigung zeigt, wie kräftig eine Farbe ist.
  • Die Helligkeit (B = Brightness) zeigt die Helligkeit oder Dunkelheit einer Farbe, je nachdem wieviel Weiß- oder Schwarzanteile eine Farbe besitzt.

Was ist ein Grafikformat?

Das Grafikformat ist ein eigenständiges Dateiformat, das den Aufbau einer Bilddatei ausdrückt. Es gibt pixel- und vektorbasierte Grafikformate, die sich zudem in der Komprimierungsart (verlustarm bzw. verlustreich) unterscheiden. Je nach Verwendung (Druck, Monitoranzeige / Internet) konnten sich bestimmte Grafikformate durchsetzen.

Pixelbasierende Formate sind z.B. Tiff (Tagged Image File Format), JPG/JPEG (Joint Picture Expert Group) oder Gif (Graphics Interchange Format), wobei das Tiff-Format zu den verlustarmen Formaten gehört. Vektorbasierende Formate sind EPS (Encapsulated Postscript), das inzwischen weitverbreitete PDF (Portable Document Format) oder auch SWF (Shockwave Flash) und SVG (Scalable Vector Graphics).

Was ist eine GIF Animation?

Eine Datei im Graphics Interchange Format (GIF) bietet die Möglichkeit, mehrere Einzelbilder zu speichern. Wenn zusätzlich zu diesen Einzelbildern eine Zeitinformation gespeichert wird, in welcher Weise jedes einzelne Bild angezeigt werden soll, dann kann ein Webbrowser oder ein geeignetes Bildbearbeitungsprogramm die Bilder so wiedergeben, dass sie als Animation erscheinen. Man spricht dann von einer GIF-Animation.

In jedem Programm, mit dem eine solche Datei erzeugt werden kann, stehen dem Benutzer mehrere Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Es kann bestimmt werden, welche Einzelbilder in welcher Reihenfolge eingefügt und in welchem zeitlichen Abstand sie gezeigt werden sollen. Außerdem kann festgelegt werden, wie oft die komplette Sequenz abgespielt wird, sowie ob zusätzlicher Text während der Animation eingeblendet werden soll.

GIF-Animationen bieten weiterhin alle Vorteile, aber auch alle Nachteile. Der Hintergrund kann ebenfalls transparent gestaltet werden und aufgrund der relativ hohen Komprimierungsrate ist die Dateigröße in der Regel sehr gering, jedoch sind auch lediglich 256 Farben pro Bild darstellbar. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die Animationen von jedem Betriebssystem und jedem Browser interpretiert werden können und es daher keine unterschiedlichen Darstellungen gibt. Darüber hinaus sind keinerlei Programmierkenntnisse zum Erstellen der Dateien nötig und die erforderliche Software steht als Freeware im Internet zur Verfügung, so dass keine spezielle oder teure Grafiksoftware gekauft werden muss.

GIF-Animationen bieten insgesamt vielfältigste Möglichkeiten, um eine Internetseite interessanter zu gestalten, doch sollten sie eher gezielt und in Maßen eingesetzt werden, damit sie richtig zur Geltung kommen.

Was bedeutet GIF?

GIF kommt vom englischen „Graphics Interchange Format“ (Deutsch: „Format für Grafikaustausch“) und ist ein Dateiformat für Bilddateien. GIF wurde 1987 von Steve Wilhite von der US Firma CompuServe als das erste Format für Farbbilder eingeführt. Seitdem erfreuen sich die GIF Bilder weitweit steigender Beliebtheit. Zur deren Verbreitung hat ihr Vorteil verholfen, nicht so viel Speicherplatz zu benötigen, wie andere Bildformate. Bei dem GIF Format ist es zudem möglich, in einer Datei mehrere Bilder zu speichern, wodurch Bildschirmanimationen realisiert werden können, die kleinen beweglichen Bildchen, die sich immer und immer wiederholen.

Was bedeutet Dithering?

Mit Dithering (englisch für zittern, schwanken) bezeichnet man eine Technik, um bei Computergrafiken fehlende Farben durch vorhandene zu ersetzen. Dabei werden einzelne Farbpunkte so gezielt zwischen andere Farbpunkte gestreut, dass für das menschliche Auge der Eindruck einer nicht vorhandenen Farbe entsteht.

Um Speicherplatz zu sparen, wird bei Computergrafiken häufig mit Farbreduktion gearbeitet. Dabei werden die Echtfarben auf die speicherbaren Farben, also zum Beispiel auf 256 oder gar 16 Farben, reduziert. Durch dieses Verfahren entstehen scharfe Abstufungen zwischen den verschiedenen Farben. Um diese Abstufungen abzuschwächen und für das Auge praktisch unsichtbar zu machen, wird die Grafik vor der Darstellung „gedithert“.

Es gibt viele verschiedene Algorithmen für das Dithering. Manche davon arbeiten mit einer Fehlerstreuung, wobei Rundungsfehler auf benachbarte Bildpunkte übertragen werden, um eine bessere Darstellung zu erreichen als beim Ordered-Dither-Verfahren, welches mit einer starren Maske arbeitet. Heute spielt die Farbreduktion und damit auch das Dithering eine immer geringere Rolle, da moderne Grafikkarten und Bildschirme die Darstellung von Echtfarben unterstützen.

Was bedeutet Design?

Als Design wird die optische Darstellung von Produkten aller Art bezeichnet. Der Ausdruck wird in zahlreichen Bereichen verwendet, so etwa in der Modebranche, der Automobilindustrie oder in der Welt der Grafik und der Computerpräsentation. Grundlage des Designs ist das Bestreben, dem Produkt, ohne es in seiner Funktionalität einzuschränken, ein wohlgefälliges, ästhetisches Aussehen zu geben. Dabei werden gestalterische Mittel aus der Farbgebung und Farbwirkung, sowie der Raum- und Flächeaufteilung verwendet. Resultate können Kleider, Autos, Grafiken oder Websites in speziellem Design sein. Das Design wird von einzelnen Unternehmen oft bewusstseinsbildend eingesetzt.