Das EPS Dateiformat (übersetzt: Encapsulated PostScript) findet häufig bei freigestellten Bildobjekten mit transparentem Hintergrund Verwendung, die etwa bei Werbekampagnen in vielfältig variierende Umfelder eingebaut und von industriellen Druckmaschinen ohne Probleme erkannt werden sollen. Wenn man eine EPS Datei verzerren, farblich verändern oder mit Textzugaben versehen möchte, sollte ein Bildbearbeitungs- oder Grafikprogramm vorhanden sein, das in der Lage ist, für Druckereien lesbare PostScript – Dateien korrekt aufzuzeichnen und wiederzugeben.
Kategorie: Software
Was ist ein Emulator?
Eine Software oder eine Hardware die so entwickelt ist das eine andere Komponente oder System imitiert werden kann. Ein Computer ist beim Einsatz eines Emulators in der Lage, Software zu starten und auszuführen die für ein anderes System geschrieben wurde. Mit Emulatoren wird auch häufig Software getestet die eigentlich für andere Systeme entwickelt wurden. Ein Softwarehersteller kann zum Beispiel ein Computerspiel das ursprünglich für den PC entwickelt wurde, auf ein anderes System konvertieren. Dabei werden häufig Emulatoren eingesetzt um die Funktionstüchtigkeit der Software zu testen und die Fehlerquellen zu beseitigen.
Was ist ein Editor?
Editor (=Texteditor und Hexeditor). Ein Programm zum Erstellen oder zum Modifizieren von bestehenden Dateien. Ein Editor ist nicht zu verwechseln mit einem Textverarbeitungsprogramm, da ein Editor keine Funktionen wie die Formatierung von Zeichen oder Wortphrasen besitzt. Editoren sind ein beliebtes Werkzeug für Programmierer. Moderne Editor Programme wie zum Beispiel UltraEdit sind leistungsfähige Werkzeuge, die etliche hilfreiche Funktionen zur Arbeitserleichterung integriert haben. Funktionen eines Editor Programms sind zum Beispiel: Suchen und Ersetzen, Makro Funktionen zur Automatisierung von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Hex Mode und viele weitere Programmfunktionen.
Was ist ein Dummy?
Ein Dummy ist ein Platzhalter für ein Zeichen, einen Parameter oder einen Datensatz der einen Platz reserviert bis das vorbestimmte Element verfügbar ist. Ebenso werden Dummytexte gerne bei der Gestaltung von Webseiten oder Mustervorlagen verwendet um eine Vorschau zu erhalten wie das Endprojekt aussehen soll. In den meisten Fällen wird hierbei eine pseudolateinische Sprache verwendet die mit dem Satz „Lorem ipsum dolor sit amet“ beginnen.
Was ist ein Drahtgittermodell?
Das Drahtgittermodell, auf Englisch „wireframe“ oder auch „mesh“, ist eine Darstellungsform in der 3D-Graphik. Es ist die Darstellung eines Körpers durch seine Eckpunkte und seine Kanten, ohne dass er eine gerenderte Oberfläche besitzt. Das Objekt erscheint durchsichtig. Ein Drahtgittermodell ist eine einfache Form, ein Polygonnetz darzustellen. Sollen Körper mit „weichen“ Formen, wie zum Beispiel Lebewesen dargestellt werden, werden zusätzlich Isoparameterlinien gezeichnet. Auch bei der Konstruktion komplexer Modelle, etwa Autos, werden diese sehr feinen Gitter mit Tausenden von Eckpunkten verwendet. Da bei einem Drahtgittermodell alle Seiten und Kanten sichtbar sind und nicht durch Texturen verdeckt werden, wird diese Art des 3D-Modeling sehr oft in CAD-Anwendungen benutzt. Der Vorteil in der Darstellung eines Objekts als Drahtgittermodell liegt in der sehr schnellen Berechnung des Bildes. Diese Darstellung kann allerdings sehr schnell auch unübersichtlich werden, besonders wenn sich mehrere Objekte überschneiden. Eine genauere Zuordnung, ob eine Linie zu einem vorderen oder zu einem hinteren Körper gehört wird erschwert.
Drahtgittermodell eines Würfels und einer Kugel.

Was ist ein DLL Datei?
Eine DLL Datei (Datei mit der Endung .DLL) hat eine besondere Funktion. Die Abkürzung DLL kommt vom englischen „Dynamic Link Library“, welches die Bedeutung der DLL Datei erklärt. Die DLL Datei besteht aus ausführbaren Programmroutinen, die von verschiedenen Programmen benötigt werden. Eine Programmroutine wird dynamisch geladen, wenn eines dieser Programme aufgerufen wird. Diese Methode spart Speicherplatz, da eine Routine, die 10 Programme benötigen, nicht 10 Mal, sondern nur einmal gespeichert wird. Der Einsatz von DLL Dateien spart zudem Zeit und Kosten, denn einmal programmiert, kann eine Programmroutine weiter gegeben werden.
Was ist ein Dateimanager?
Dateimanager bezeichnet ein Computerprogramm, mit welchem man den Inhalt von Datenträgern auf einem Computer sowohl ansehen wie auch manipulieren kann. Zu den Grundfunktionen gehören das Auflisten aller Dateien in einem Verzeichnis sowie die Darstellung einer Verzeichnisstruktur. Zudem können Daten umbenannt, gesucht, synchronisiert, verschoben, wiederhergestellt oder geschreddert werden. Oft können auch mehrere Verzeichnisse nebeneinander angezeigt und gleichzeitig bearbeitet werden. Der Benutzer kann unter ganz unterschiedlichen Dateimanagern wählen. Wichtiges Entscheidungskriterium ist die Kompatibilität zu dem verwendeten Betriebssystem.
Was bedeutet Compositing?
Mit „Compositing“ ist in der digitalen Medienproduktion das Zusammenführen von Bildelementen oder Effekten gemeint, die in unterschiedlichen Produktionsverfahren oder mit unterschiedlichen Medien produziert worden sind. Hauptanwendungsbereiche sind zum einen die Film- und Videotechnik, zum anderen die 3D-Technik im Spiele- oder Internet-Bereich. In beiden Medien geht es darum, digitale und reale Elemente zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzuführen, so dass die Nutzer, also die Spiele-Anwender oder die Kinobesucher, die Unterschiede nicht mehr wahrnehmen und das Gesamtwerk als Realität betrachten. Einer der ersten Filmproduktionen unter Anwendung des Compositing war Jurassic Park im Jahr 1993.
Was ist ein Compiler?
Der Compiler ist ein PC- Programm, welches ein Quellprogramm mit einer Quellsprache (z.B: Basic) in ein Zielprogramm mit entsprechender Zielsprache umwandelt. In der Regel handelt es sich hierbei um eine Übersetzung eines Quelltextes, welcher der Programmierer in einer Programmiersprache geschrieben hat, beispielsweise in Assembler, Maschinensprache oder Basic (z.B. QBasic). Eine Programmierung des Compilers, die auch Compilerbau genannt wird, ist innerhalb der Informatik eine eigenständige Disziplin und gehört zum ältesten Gebiet der angewandten praktischen Informatik. Ursprünglich liegt die Bedeutung des Compilers darin, das Programme mit Unterprogrammen zusammengefügt / verlinkt werden. Bei der Verwendung und dem Einsatz eines Compilers können auch eigenständige .EXE Dateien (ausführbare Programme) erzeugt werden.
Was ist ein Codec?
Ein Codec ist ein softwarebasiertes Verfahren zur Kompression von digitalem Videomaterial. Der Begriff Codec setzt sich aus den Wortbestandteilen Codieren und Decodieren zusammen. Beim Codieren wird zunächst ein mathematischer Algorithmus benutzt, um die Datenmenge eines Videos zu vereinfachen und somit das benötigte Speichervolumen zu reduzieren. Wird dieses komprimierte Videomaterial wieder abgespielt oder weiterbearbeitet, erfolgt mittels dieses Algorithmus auch wieder die Entschlüsselung der reduzierten Datenmenge. Beim Abspielen des Videos auf verschiedenen Betriebssystemen wird daher immer auch der ursprüngliche Codec zur Wiedergabe oder Weiterverwendung des Videomaterials benötigt. Es wird zwischen verlustfreien und verlustbehafteten Codecs unterschieden. Vor Verwendung des Codecs ist daher zu berücksichtigen, ob eine Qualitätseinbuße zugunsten eines geringeren Speichervolumens in Kauf genommen werden kann.