Als Computervirus bezeichnet man ein Computerprogramm, welches sich in andere Computerprogramme einschleust, sich selbst vermehrt und sich somit reproduziert. Auf Grund der Infektions- und Verbreitungsfunktion bezeichnet man diese Programme umgangssprachlich als Virus, ist solch ein Computervirus erst einmal gestartet, ist er vom Anwender nicht mehr zu kontrollieren. Somit kann ein Computervirus schwerwiegende Veränderungen an einer Software, am Status der Hardware oder am Betriebssystem selber vornehmen. Durch einen Computervirus wird die Computersicherheit stark beeinträchtigt, meist geschieht dies durch Funktionen, die vom Ersteller des Computervirus so gewünscht oder nicht gewünscht sind.
Autor: zu-hilfe-de
Was ist ein Computernetzwerk?
Ein Gruppe von Personal Computern und den dazu angeschlossenen Geräten (wie z.B. Drucker, Scanner, etc.) die miteinander verbunden sind und untereinander kommunizieren. Netzwerkverbindungen können über Kabel, Funk oder Satellit eingerichtet werden. In einem kleinen lokalen Netzwerk sind lediglich einige Computer, Drucker und andere Computergeräte miteinander verbunden. Ein Netzwerk kann auch aus vielen großen und kleinen PCs bestehen, die geographisch sehr weiträumig über die ganze Erde verteilt sind.
Was ist ein Computerbefehl?
Ein Befehl der vom Computer verstanden und verarbeitet werden kann und er beim Aufruf eine entsprechende Funktion ausführt. Zum Beispiel beim Starten eines bestimmten Programms wie z.B. einer Textverarbeitung oder eines Grafikprogramms führt der Computer Befehle aus. Dazu wird meist eine Datei im Maschinencode in den Arbeitsspeicher geladen und ausgeführt. Zu MS-DOS Zeiten gab es einer Reihe von DOS Befehlen die das Arbeiten mit diesem Betriebssystem enorm erleichterten (z.B. rename Befehl oder xcopy Befehl).
Was ist ein Computer?
Der Computer, aus dem englischen, to compute = rechnen (auch Rechner, Rechenanlage, Datenverarbeitungsanlage), ist eine programmgesteuerte elektronische Anlage zur Datenverarbeitung und – speicherung sowie zur Steuerung von Geräten und Prozessen. Die Anweisungen, die ein Computer ausführen soll, müssen zuerst als Algorithmen (Rechenvorschrift, die eine Aufgabe nach einem vorgegebenem Schema in endlich vielen Rechenschritten löst) genau beschrieben und mit Hilfe einer Programmiersprache (Sprache zur Erstellung von Programmen und Formulierung von Rechenvorschriften) in eine für den Computer verständliche Arbeitsanweisung übersetzt worden sein. Die elektronischen und mechanischen Teile eines Computers werden als Hardware, die Programme als Software bezeichnet.
Was bedeutet Compositing?
Mit „Compositing“ ist in der digitalen Medienproduktion das Zusammenführen von Bildelementen oder Effekten gemeint, die in unterschiedlichen Produktionsverfahren oder mit unterschiedlichen Medien produziert worden sind. Hauptanwendungsbereiche sind zum einen die Film- und Videotechnik, zum anderen die 3D-Technik im Spiele- oder Internet-Bereich. In beiden Medien geht es darum, digitale und reale Elemente zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzuführen, so dass die Nutzer, also die Spiele-Anwender oder die Kinobesucher, die Unterschiede nicht mehr wahrnehmen und das Gesamtwerk als Realität betrachten. Einer der ersten Filmproduktionen unter Anwendung des Compositing war Jurassic Park im Jahr 1993.
Was ist ein Compiler?
Der Compiler ist ein PC- Programm, welches ein Quellprogramm mit einer Quellsprache (z.B: Basic) in ein Zielprogramm mit entsprechender Zielsprache umwandelt. In der Regel handelt es sich hierbei um eine Übersetzung eines Quelltextes, welcher der Programmierer in einer Programmiersprache geschrieben hat, beispielsweise in Assembler, Maschinensprache oder Basic (z.B. QBasic). Eine Programmierung des Compilers, die auch Compilerbau genannt wird, ist innerhalb der Informatik eine eigenständige Disziplin und gehört zum ältesten Gebiet der angewandten praktischen Informatik. Ursprünglich liegt die Bedeutung des Compilers darin, das Programme mit Unterprogrammen zusammengefügt / verlinkt werden. Bei der Verwendung und dem Einsatz eines Compilers können auch eigenständige .EXE Dateien (ausführbare Programme) erzeugt werden.
Was bedeutet Community?
Community ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Personen, die ein gemeinsames Wissen entwickelt, identische Ziele und Interessen vorweist, Erfahrungen teilt und anhand dieser Aspekte eine eigene Identität aufbaut.
In einer Community tragen alle Mitglieder zum Erfolg bei, da sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen. Der Begriff „Community“ stammt aus dem Englischen und hat sich in den deutschen Sprachgebrauch eingebürgert. Zu deutsch bedeutet der Begriff „Gemeinschaft“.
Communities gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Zu der bekanntesten Variante zählt die Online- Community. Diese Gemeinschaft von Menschen begegnet sich im Internet, wobei die Kommunikation zum Beispiel über Foren und Chats organisiert wird. Eine solche Online- Community muss gepflegt werden, wobei häufig die Mitglieder selbst mit einbezogen werden.
Was ist ein Codec?
Ein Codec ist ein softwarebasiertes Verfahren zur Kompression von digitalem Videomaterial. Der Begriff Codec setzt sich aus den Wortbestandteilen Codieren und Decodieren zusammen. Beim Codieren wird zunächst ein mathematischer Algorithmus benutzt, um die Datenmenge eines Videos zu vereinfachen und somit das benötigte Speichervolumen zu reduzieren. Wird dieses komprimierte Videomaterial wieder abgespielt oder weiterbearbeitet, erfolgt mittels dieses Algorithmus auch wieder die Entschlüsselung der reduzierten Datenmenge. Beim Abspielen des Videos auf verschiedenen Betriebssystemen wird daher immer auch der ursprüngliche Codec zur Wiedergabe oder Weiterverwendung des Videomaterials benötigt. Es wird zwischen verlustfreien und verlustbehafteten Codecs unterschieden. Vor Verwendung des Codecs ist daher zu berücksichtigen, ob eine Qualitätseinbuße zugunsten eines geringeren Speichervolumens in Kauf genommen werden kann.
Was bedeutet CMYK?
Das CMYK-Farbmodell ist ein generatives, optisches Modell und beschreibt die Entstehung von Farben. Es bildet die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck in der Drucktechnik. CMYK steht für die Abkürzung der Farben Cyan, Magenta und Yellow sowie für Key, was für die Farbe Schwarz steht. Im Englischen steht das „K“ für „key plate“, die so genannte „Schlüsselplatte“. Im Offsetdruck ist die „Schlüsselplatte“ die schwarz druckende Platte. An ihrer Grundlinie werden die anderen drei farbigen Platten ausgerichtet. Die Buchstabenreihenfolge zur Beschreibung des Modells ist willkürlich und entsprechend austauschbar. Bei Verwendung des Vierfarbendrucks ist auch oft die Bezeichnung YCMK gebräuchlich, weil hierbei die hellste Farbe als erstes gedruckt wird.
Das CMYK-Farbmodell ist eine Beschreibung für das technische Mischverhältnis der vier Grundfarben. In der Drucktechnik gibt es verschiedene Normen des Modells. Die Werte liegen zwischen Null Prozent (unbedruckt) und 100 Prozent (Volltonfläche). Die im CMYK-Modell verwendeten Farbtöne, werden auch Prozesscyan, Prozessmagenta, Prozessgelb und Prozessschwarz genannt. Es handelt sich dabei um spezielle Farbtöne für die Drucktechnik. Obwohl die Kombination der drei Prozessfarben theoretisch Schwarz ergibt, reicht der Zusammendruck der drei Farben praktisch nicht aus, um ein ausreichendes Schwarz zu erzeugen. Die Absorptionseigenschaften der Farbpigmente der drei Prozessfarben verhindern, dass mit den drei Grundfarben ein ausreichendes Schwarz hergestellt werden kann. Für den Unbuntaufbau eines Bildes ist ein reines Schwarz unabdingbar, da es für die Separation eines Bildes gebraucht wird, damit nicht zu viele Farben übereinander gedruckt werden müssen. Dies würde den Druck unnötig teurer machen. Nicht nur für den Vierfarbdruck in der Drucktechnik ist das CMYK-Modell das Standardmodell, sondern auch weitere Schmuckfarben werden mit diesem Farbmodell beschrieben. Über die ICC-Farbprofile erfolgt das Farbmanagement innerhalb der digitalen Druckvorbereitung.
Im Bereich der Computertechnik sind die CMYK-Farben weit verbreitet. Die meisten Tintenstrahl- und Tintendrucker arbeiten mit diesem Farbmodell. Durch eine oder mehrere helle Abstufungen der Farben Magenta und Cyan bzw. durch diverse Grautöne ist das Streuraster eines Druckers im Bereich der helleren Farbmischungen weniger bemerkbar. Heute sind die meisten Drucker mit weiteren Farbmischungen ausrüstbar. So werden neben die Standardfarben auch Farbpatronen in Grün, Rot, Orange oder Blau angeboten. Damit lässt sich die Farbpalette eines Druckers beliebig erweitern. Im Bereich Digitaldruck bieten einige Hersteller auch so genannte CMYKT-Patronen an. Das „T“ steht für einen speziellen Lack. Dadurch wird das Papier mit einer besonders glänzenden, lichtbeständigen oder wasserabweisenden Schutzschicht überzogen.
Was bedeutet CMS?
Das Kürzel CMS steht für „Content Management System“ oder Redaktionssystem bzw. Inhaltsverwaltungssystem. Ein Content-Management-System (CMS) bietet verschiedenen Anwendern die Möglichkeit den Inhalt von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) gemeinschaftlich zu erstellen bzw. zu verwalten und zu ändern. Meist ist diese Software mit einer Datenbank verbunden, in der die eingegebenen Inhalte abgespeichert werden. Veränderungen an den Daten bedürfen keines Uploads mehr, vielmehr ändert der Benutzer die Dokumente und Daten direkt auf einem Webspace. Auch benötigt man keinen Editor. Über den Browser greift der User auf im CMS integrierten WYSIWYG-Editor zu. Durch Content-Distribution, der Trennung von Inhalten und Layout, kann der Inhalt auch anderen Systemen (Print) zur Verfügung gestellt werden Der Austausch des Templates (Vorlage) verändert das Aussehen des gesamten Webauftritts in wenigen Minuten. Auf den Webspace kann von jedem Computer unabhängig vom Betriebssystem zugegriffen werden.