Was ist eine Anisotrope Filterung?

Als „anisotrope Filterung“ (engl.: Anisotropic filtering) wird eine Methode bezeichnet, mit dessen Hilfe Texturen, die in einem flachen Winkel betrachtet werden, in hoher Qualität darzustellen. Ideal kann die anisotrope Filterung im Bereich der 3D-Darstellung eingesetzt werden, allg. bezieht sich diese Option jedoch auf verzerrte Texturen. Wird beispielsweise in einem Computerspiel eine Landschaft betrachtet, weist die Darstellung ohne anisotrope Filterung deutliche Verzerrungen auf. Diese entstehen, wenn ein Objekt aus flachem Winkel dargestellt werden soll, die Zu- und Anordnung der Pixel jedoch nicht korrekt bzw. ideal sind. Biliniar (eine Detailstufe) oder triliniar (zwei interpolierte Detailstufen) werden bei der Berechnung der Textur alle Polygone berücksichtigt, was dazu führt, dass die Darstellungsqualität deutlich steigt. Der Grad dieser Filterung berechnet sich übrigens aus der Differenz der Koordinaten benachbarter Pixel, so kann dem Maß der Verzerrung ein logischer Wert der anisotropen Filterung zugewiesen werden. Im Zusammenhang mit der AF wird auch oft das mit AA abgekürzte Anti-Antialiasing genannt, welches ebenfalls der exakteren Darstellung von Texturen dient – allerdings mit komplett unterschiedlichem Effekt.

Was ist eine Animation?

Eine Animation sind mehrere hintereinander ablaufende Bilder die zusammenhängend die Animation ergeben. Animationen können von Hand gezeichnet werden oder am Computer mit der entsprechenden Software erschaffen werden. Bei der Computeranimation werden in Animationssequenzen der Startpunkt und der Endpunkt festgelegt, die einzelnen Zwischenbilder werden von der Software berechnet (z.B: ein Objekt wird von links nach rechts bewegt). Eine Animation kann in Einzelbildern ausgegeben werden oder als kompletten Film in einem vorher festgelegten Videoformat. Beim Berechnen einer Animation unter Verwendung einer 3D Software werden die Sequenzen oftmals in einem gängigen Bildformat wie z.B. TGA, BMP, JPG, etc. gerendert und gespeichert. Später werden alle erstellten Bildsequenzen mit einem Videoschnittprogramm zusammengefügt.

Was ist ein Alphakanal?

Durch einen Alpha-Kanal (engl: Alpha Channel) kann für ein Monitor oder Videobild zusätzlich zu den üblichen Farbkanalangaben Rot-Grün-Blau (RGB) die Transparenz des Bildes angeben werden und somit das Farbmodell auf Rot-Grün-Blau-Alpha (RGBA) erweitert werden. Für jeden Bildpunkt (Pixel) wird ein Byte zur Angabe der entsprechende Graustufe verwendet, sodass sich insgesamt 256 Graustufen angeben lassen. Die Spanne der Sichtbarkeit bzw. Durchsichtigkeit reicht von weiß (255) bis schwarz (0). Die Farbtiefe des Alphakanals ist ist genauso, wie die eines Farbkanals. Snynom zum Alpha-Kanal ist der Begriff Channel-Kanal. Anwendung findet die Arbeit mit Alphakanal insbesondere in der Bildbearbeitung am PC.

Was bedeutet Aliasing?

Aliasing (Antialiasing) ist ein Darstellungsphänomen, das in der Typographie von Bedeutung ist. In Bitmap Zeichensätzen werden die Glyphen, also die einzelnen Buchstaben, als gerastertes Bild, das heißt durch einzelne winzige quadratische Bildpunkte, auf dem Bildschirm angezeigt. Bei starker Vergrößerung der Schrift oder bei Darstellung auf Geräten mit besonders hoher Bildschirmauflösung sieht das menschliche Auge an runden oder schrägen Bestandteilen der Glyphen die einzelnen Punkte als treppenförmige Stufen. Dieser unschöne Effekt heißt Aliasing. Durch Interpolation, dem Hinzufügen von vom Programm errechneten weiteren Bildpunkten, kann dieser Effekt beseitigt werden (Antialiasing).

Was bedeutet AGP?

Unter AGP (= Accelerated Graphics Port) versteht man die Schnittstelle auf dem Motherboard für die Grafikkarte. Sie hat den alten PCI-Slot verdrängt. Der Vorteil einer AGP-Grafikkarte ist die schnelle Darstellung von Grafiken und Animation. Die Umstellung war nötig geworden, weil die Ansprüche an eine Grafikkarte ständig gestiegen sind. Das liegt an immer größeren Datenmengen, die eine Grafikkarte aufgrund der aufwendig gemachten Spiele oder komplexen 3D oder Grafikanwendungen verarbeiten muss. Moderne Motherboards verfügen alle über einen AGP-Steckplatz. Dieser wird allerdings in naher Zukunft wahrscheinlich durch die so genannte PCI-Express-Schnittstelle ersetzt werden.

Was ist Adware?

„Adware“ ist eine Wortkreation, die sich aus den Worten „advert“ und „software“ zusammensetzt. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um kostenlose Software, die neben der eigentlichen Funktion Werbebanner und ähnliche Werbemittel enthält und illustriert. Häufig werden bei der Installation von Adware Softwarekomponenten installiert, die Daten speichern und Werbung anzeigen. Üblicherweise wird Adware durch die Darstellung dieser Werbung bzw. die Bereitstellung von Werbefläche finanziert und kann folglich als „Gegenleistung“ kostenlos erworben werden. Da Adware beispielsweise persönliche Daten über das Surfverhalten des Benutzers speichern kann, gibt es kontroverse Diskussionen darüber, ob Adware gleichzeitig als Spyware bezeichnet werden darf oder nicht.

Was bedeutet die Abkürung ADSL?

ADSL, oder auch Asymmetric Digital Subscriber Line, ist eine der heutzutage am häufigsten verwendete Anschlusstechnik bei Breitbandanschlüssen. Es wurde auf Basis von der DSL-Technik entwickelt, sodass das Internet über Telefonanschlussleitung funktioniert, ohne die Telefonie, die per Festnetzanschluss geführt wird, negativ zu beeinflussen. Außerdem verfügt ADSL über eine höhere Sende- und Empfangsdatenrate als normales DSL. Es gibt zwei verschiedene Anschlussmöglichkeiten für ADSL, einmal durch digitale (ISDN) und einmal durch analoge (POTS) Telefonanschlüsse. Die DSL Technologie wird ständig weiterentwickelt und dadurch werden einem völlig neue Türen, wenn es um das Thema Internet geht, geöffnet.

Was ist ein Admin-C?

Der Internet Begriff „Admin-C“ kommt vom englischen „administrative contact“ und ist ins Deutsche wörtlich als „administrativer Ansprechpartner“ zu übersetzen. Jede offiziell registrierte Domain ist verpflichtet, einen Admin-C zu haben. Der Inhaber (als Owner-C bezeichnet) der Domain kann die Aufgaben des Admin-C persönlich übernehmen, oder eine anderen Person damit beauftragen. Alle Daten des Admin-C der jeweiligen Domain müssen in der Whois Datenbank der jeweils zuständigen Domainregistrierungsstelle (für Deutschland ist es die DENIC e. G.) erfasst werden, vor allem sein Name und seine Kontaktdaten, wie seine postalische Anschrift, Telefonnummer und E-Mailadresse.

Die Bezeichnung administrativer Ansprechpartner selbst beschreibt die Hauptaufgabe des Admin-C – er ist der verantwortliche Ansprechpartner der DENIC in Sachen wie Administration und Recht. Die zum Admin-C ernannte Person hat gesetzlich festgelegte Zuständigkeiten. Dazu gehören sehr viele Rechte, allerdings gepaart mit genau so vielen und ernst zu nehmenden Verantwortungsaufgaben und Pflichten, wie sie laut den verbindlichen Registrierungsrichtlinien der Domainregistrierungsstelle definiert sind. Gibt es zum Beispiel Fragen oder Streits, die rechtlich zu klären bzw. zu regeln sind, ist es die Pflicht des Admin-C, dafür gerade zu stehen, denn er kann für alle Rechtsverstöße haftbar gemacht werden.